Soforthilfe für betroffene Hochwasser-Gemeinden gegen Gelsenplage

Schabl: Experten arbeiten an längerfristigen Lösungen

St. Pölten (NLK) - Viele Gemeinden und ihre Bewohner leiden seit dem Hochwasser 2006 in den March-Thaya-Auen an einer außergewöhnlichen Gelsenplage. NÖ Gesundheits-Landesrat Emil Schabl stellt nun für Strukturmaßnahmen eine Soforthilfe in der Höhe von 10.000 Euro aus Mitteln des Landschaftsfonds (LAFO) für jede betroffene Gemeinde aus dem Hochwassergebiet im Kampf gegen die Gelsen zur Verfügung. Weitere 5.000 Euro zur Bekämpfung der Insekteninvasion folgen aus dem Gemeindereferat von Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. "Mit diesem Geld können die Gemeinden einmal die ersten Maßnahmen einleiten. Aber auch an längerfristigen Lösungen wird weiter gearbeitet, um zukünftig der Gelsenproblematik in der Region Herr zu werden", so Schabl.

Die Ergebnisse des kürzlich stattgefundenen "Gelsengipfels" werden derzeit von den Experten ausgearbeitet, um eine Lösung auf Jahre hin zur Hebung der Lebensqualität in der Region zu finden. "Hier wird vor allem an Einsätze aus der Luft zur Gelsenabwehr gedacht. Im benachbarten Tschechien werden zum Beispiel aus Hubschraubern biologische Abwehrstoffe abgeworfen. Auch eine gemeinsame Vorgangsweise mit der Slowakei wird angestrebt", betont dazu Schabl.

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