Strache: Österreicher leiden unter der Rekordzuwanderung immer stärker

FPÖ fordert sofortigen Zuwanderungsstopp und Rückführung Nicht-Integrationswilliger

Wien (OTS) - Mit der Integrationsunwilligkeit moslemischer Zuwanderer befaßte sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner heutigen Pressekonferenz.

Unter Schüssel und Haider seien nahezu 300.000 Ausländer in Österreich eingewandert, erklärte Strache. Und jetzt, am Ende der zweiten Legislaturperiode Schüssels, initiiere Innenministerin Prokop unter großem Getöse eine Studie und zeige sich fassungslos, daß es Probleme bei der Integration dieser Menschenmassen gebe. "Um das zu begreifen, hätte ein kurzer Spaziergang in Ottakring oder Favoriten gereicht", meinte Strache. Über die heuchlerische Überraschung der ÖVP und ihres orangen Wurmfortsatzes könne man deshalb nur den Kopf schütteln. "Wenn, dann hätte eine solche Studie bereits vor Jahren veranlaßt werden müssen. Aber Prokops Vorgänger Strasser hat daran nicht das geringste Interesse gehabt. Und auch Prokop selbst ist damit nur aus wahlkampftaktischen Gründen an die Öffentlichkeit gegangen." Und daß jetzt mit Peter Westenthaler einer der Architekten der Rekordzuwanderung politisch exhumiert werde, zeige überdeutlich, daß diese Regierung überhaupt kein Interesse daran habe, diese Zustände zu beheben.

"Die Österreicher leiden unter der Rekordzuwanderung immer stärker", führte Strache weiter aus. "Das beginnt beim Verdrängungswettbewerb am Arbeitsmarkt, das geht weiter mit der Duldung radikaler Islamisten und Haßprediger, gegen die nicht das Geringste unternommen wird, und das endet beim Schnitzelverbot und der Abschaffung von Nikolaus-Feiern in Kindergärten." Was man heute erlebe, sei erst der Anfang der Probleme. Die Innenministerin sage, daß 45 Prozent der Moslems nicht integrationswillig sind. "Ich bin überzeigt, daß es in Wahrheit noch viel mehr sind."

Strache warnte davor, daß die Parallelgesellschaften immer stärker würden. "Je stärker die Zuwanderung zunimmt, je stärker der Islam in Österreich wird, desto größer wird die Zahl derer, die es nicht mehr für nötig halten, sich zu integrieren." Die Etablierung türkischer oder islamischer Parteien sei nur noch eine Frage der Zeit. In den Wiener Volksschulen seien im gegenwärtigen Schuljahr 2005/2006 bereits im Durchschnitt 43,4 Prozent Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache eingeschrieben, in den Hauptschulen stelle diese Gruppe mit 50,6 Prozent bereits die Mehrheit.

"Wenn dieser Entwicklung nicht schleunigst entgegengesteuert wird, werden wir uns irgendwann sehnsüchtig an die Zeiten erinnern, wo es "bloß" ein Schnitzelverbot gab", sagte Strache. "Um es plakativ zu formulieren: Ein Stelzenverbot im Schweizerhaus wird dann noch das Harmloseste sein, mit dem wir es zu tun haben."

Aus dieser unhaltbaren Situation gebe es nur einen Ausweg, nämlich einen sofortigen Zuwanderungsstopp und die Rückführung Nicht-Integrationswilliger. "Wir alle haben noch die Bilder der brennenden Vorstädte von Paris vor Augen", erinnerte Strache. "Ich will nicht, daß solche Szenarien auch in Österreich Realität werden. Uns würde diese Problematik außerdem noch wesentlich härter treffen. Denn unsere "Vorstädte" liegen mitten in Wien. Sie heißen Ottakring, Favoriten oder Fünfhaus."

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