Grüne NÖ begrüßen Länderinitiative zugunsten öffentlicher Wasserkraft

Fasan: "Die Landeshauptleute sollen auch das Ökostromgesetz unterbinden"

St. Pölten (Grüne) - "Die überwältigende Mehrheit der ÖsterreicherInnen spricht sich für einen Verbleib der Wasserkraft in öffentlicher Hand aus, und auch die SPÖ hat inzwischen bemerkt, dass dies durch die geplante Fusionierung von OMV und Verbund nicht gesichert ist. Da ist es höchste Zeit, dass eingegriffen wird", begrüßt der grüne Umweltsprecher LAbg. Martin Fasan die heutige Landeshauptleutekonferenz in St. Pölten.

Nach Ansicht der Grünen ist die Aufrechterhaltung und Verfestigung der öffentlichen Steuerungsmöglichkeiten für den Ausbau der erneuerbaren Energien, der effizienten Nutzung der Wasserkraft, des Zurückdrängens des Atomstromimports und der Kontrolle des Hauptstromnetzes ein wesentliches Instrument fortschrittlicher Energiepolitik.

Darum fordern die Grünen die Landeshauptleutekonferenz auf, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und das Ökostromgesetz, das heute im Nationalrat beschlossen werden soll, unterbinden. "Immer wieder haben sich die Landeshauptleute gegen dieses unsägliche ‚Ökostrom-Zerstörungsgesetz’ ausgesprochen. Jetzt sollten sie die Chance nutzen und die Bundesregierung samt der SPÖ mit diesem Gesetz in die Wüste schicken", so Fasan abschließend.

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