Bures: Wer finanziert das BZÖ?

Knapp zwei Millionen Klubfinanzierung reichen für Fünf-Millionen-Wahlkampf nicht aus

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures verlangt Aufklärung über die Sponsoren des BZÖ-Wahlkampfes: "Die Österreicherinnen und Österreicher sollen wissen, wem das BZÖ, sollte es gewählt werden, letztendlich in der Schuld steht." ****

"Gibt es bereits konkrete Zusagen aus der Wirtschaft?", fragt Bures. Wesenthaler hatte schließlich im Vorfeld wissen lassen, dass er nur dann zur Kandidatur bereit sei, wenn ihm ein Wahlkampfbudget von fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt wird. An öffentlichen Geldern bekommt die Kleinpartei knapp zwei Millionen Euro in Form einer Klubfinanzierung, wovon sie 39 Prozent für Öffentlichkeitsarbeit ausgeben darf. "Da man hoffentlich davon ausgehen kann, dass das BZÖ die laufenden Kosten aus der Klubfinanzierung deckt und sich nicht aus den Töpfen ihrer Ministerien bedient, bleibt für einen offenbar groß angelegten Wahlkampf nicht viel übrig", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.

Deshalb richtet Bures an die "diversen Bündnisführer" die Frage, wer den orangen Wahlkampf finanziert. Außerdem wäre interessant zu erfahren, wer für eventuelle Kredite haftet, falls es keine Wahlkampfkostenrückerstattung gibt. (Schluss) se

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