Was hat der "Chilimba Tanz" mit der Zukunft von Jabu (3) zu tun?

Er steht für nachhaltige HIV-Projekte von SOS-Kinderdorf in Afrika.

Innsbruck/Wien (OTS) - Neue Familienstärkungsprogramme von SOS-Kinderdorf in Afrika geben auf oben gestellte Frage Antwort - und geben Jabu sowie vielen anderen von HIV/Aids betroffenen Kindern und Familien Hoffnung und Zukunft. Um die nachhaltigen präventiven Hilfsprojekte langfristig zu sichern, bittet SOS-Kinderdorf die Bevölkerung in Österreich um Unterstützung.

Jabu (3 ) lebt im SOS-Kinderdorf Nelspruit in Südafrika. Seine Mutter ist an Aids gestorben. Er und viele andere Kinder profitieren von den aktuellen SOS-Familienstärkungsprogrammen. Justine Lungu, Koordinator dieser Projekte im südlichen Afrika, über die Philosophie dahinter: "Wenn ich den Leuten erklären soll, wie den von Aids betroffenen Kindern und Familien wirksam geholfen werden kann, erzähle ich von unserem traditionellen "Chilimba Dance": Die Menschen tanzen im Kreis, jeder hält den anderen fest, sodass niemand aus dem Kreis heraus fallen kann. Das ist das Konzept hinter unseren familienstärkenden Programmen. Solange jeder den anderen festhält und unterstützt, fällt keiner aus dem System und alle profitieren."

HIV/Aids wirkt tödlich und zerstörerisch auf Kinder, Familien und ganze Dorfgemeinschaften. Die mittlere Generation stirbt, übrig bleiben die Kinder und die Alten. Weltweit zählt man derzeit 15 Millionen Waisenkinder aufgrund von HIV/Aids. 80 Prozent davon leben in Afrika, bis 2010 könnte diese Zahl auf 18 Millionen steigen. Sie alle brauchen dringend Unterstützung zum Überleben - und Perspektiven für ein lebenswertes Leben.

SOS-Kinderdorf verfolgt mit seinen familienstärkenden Programmen einen ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz und hilft den Familien und Dorfgemeinschaften durch Aufklärung, medizinische Betreuung, Grundversorgung und Bildung. "Es geht nicht darum, einzelne Personen mit materiellen Gütern zu versorgen, sondern sie in die Lage zu versetzen, sich selber zu helfen. Allein im SOS-Sozialzentrum Lusaka konnten wir damit 2.000 Kindern und vielen Angehörigen helfen, bis 2008 möchten wir diese Zahl verdreifachen," betont Justin Lungu.

Damit Jusin Lungu und seine MitarbeiterInnen dieses Ziel erreichen und die Hilfe langfristig gesichert ist, bittet SOS-Kinderdorf die österreichische Bevölkerung um Unterstützung. Jeder Beitrag hilft!

Spendenkonto: SOS-Kinderdorf, P.S.K. 1.566.000, Kennwort:
HIV/Afrika
Onlinespenden/Infos: www.sos-kinderdorf.at

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