Josef Pröll: Biowoche in den EU-Kantinen

Wien (OTS) - Auf österreichische Initiative findet in diesen Tagen gemeinsam mit dem europäischen Dachverband der Biobewegungen (IFOAM) eine Bio-Aktionswoche in den Kantinen der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates statt. Vom 17. bis 24. Mai 2006 haben EU -Beamte und ihre Gäste die Möglichkeit, eine Auswahl an biologischen Speisen aus ganz Europa zu genießen - aus Österreich kommen Wein und Käse. "Wir sind das Bio-Land Nr. 1 in der EU. Diese Aktion hat die Unterstützung der Verwendung von Bioprodukten in öffentlichen Kantinen zum Ziel und ist ein österreichischer Beitrag zur Bewusstseinsbildung auf europäischer Ebene," so Landwirtschaftsminister Josef Pröll.

"Mit der Natur und nicht gegen sie wirtschaften, in Generationen denken und Ressourcen schonen," so beschreibt Landwirtschaftsminister Josef Pröll die Aufgabe der biologischen Landwirtschaft. In der österreichischen Agrarpolitik hat die biologische Landwirtschaft höchste Priorität und wird durch das Österreichische Bio-Aktionsprogramm weitreichend gefördert. Im Jahr 2005 gab es gegenüber 2004 wieder deutliche Steigerungen bei der Zahl der Biobetriebe (von 19.800 auf 20.300) und der Bioflächen (von 345.000 ha auf 360.000 ha).

Im Rahmen des EU-Bioaktionsplans setzt sich die österreichische Ratspräsidentschaft für die die Revision der EU-Bio-Verordnung 2092/91 ein. Ziel ist es, der finnischen Präsidentschaft einen bereits ausgereiften Entwurf übergeben zu können.

Die Ziele der Revision sind unter anderem eine stärkere Vereinheitlichung des Kontrollsystems, Schaffung von Flexibilität der Bestimmungen auf regionaler Ebene, Vereinfachung des Handels mit EU-Drittstaaten, Präzisierung des GVO-Verbotes, Kontrolle der Gastronomie und die Überarbeitung der Kennzeichnungsbestimmungen.

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