Grillitsch: EU darf keinen Neid gegenüber Bauern schüren

Gegenleistung für Dienste an der Gesellschaft nicht kriminalisieren

Wien (AIZ) - "Die EU darf nicht damit beginnen, Neid gegenüber den Bauern zu schüren. Mit der Offenlegung der Agrarzahlungen würde aber genau das passieren. Daher kommt vom Bauernbund ein klares Nein dazu, denn wir dürfen Gegenleistungen für die Arbeit, die die Bauern für die Gesellschaft erbringen, nicht kriminalisieren." Das sagte heute Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch bei seinem heutigen Kärnten-Besuchstag. "Wer wissen will, wo welche Gelder hinfließen, braucht nur einen Blick in den Grünen Bericht werfen, der Jahr für Jahr erscheint. Dort wird alles lückenlos dokumentiert - sowohl von der EU als auch vom Bund", hielt Grillitsch fest.

Neben einem ausführlichen Gespräch mit Funktionären, bei dem Zukunftsthemen wie erneuerbare Energie, Verbesserungen im Bereich der Betriebsmittelkosten sowie Fragen zur Sozialversicherung diskutiert wurden, stand der Besuch des LEADER-Projektes "Buffetservice Mittelkärnten" der Familie Taumberger in Liebenfels auf dem Programm des Kärnten-Besuches. Dort hob Grillitsch einmal mehr die Bedeutung der LEADER-Initiative für den ländlichen Raum hervor. Danach besuchte der Bauernbundpräsident einen Vieh haltenden Betrieb in Maria Saal. Am Abend findet noch eine Bauernversammlung statt, in deren Mittelpunkt der Grüne Pakt für den ländlichen Raum stehen wird. (Schluss)

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