Technische Richtlinien für Siedlungswasserwirtschaft neu erlassen

Wien (OTS) - Die neu erlassenen Technischen Richtlinien 2006 für die Siedlungswasserwirtschaft sollen mehr Transparenz bei der Variantenuntersuchung sicherstellen. Die bewährte Vorgangsweise bei der Ermittlung der volkswirtschaftlich günstigsten, ökologisch verträglichen Umsetzungsvariante für Projekte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung wird ergänzt, um so eine bessere Nachvollziehbarkeit und geringere Datenunsicherheiten zu gewährleisten. Die Richtlinien werden am 1. September 2006 in Kraft treten. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Kernthema der Änderungen in den Technischen Richtlinien 2006 ist die Variantenuntersuchung, die schon von Beginn an eine zwingende Förderungsvoraussetzung im Förderungssystem darstellt. Förderungsfähig ist demnach nur die volkswirtschaftlich günstigste, ökologisch verträgliche Umsetzungsvariante.

Die schon bisher angewendete Methode zur Ermittlung der förderungsfähigen Umsetzungsvariante, nämlich die volkswirtschaftliche Betrachtung mittels Kostenvergleichsrechnung nach der Barwertmethode, bleibt in den Technischen Richtlinien 2006 weiterhin bestehen. Zur Erhöhung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie zur bestmöglichen Bereinigung von Datenunsicherheiten ist als neues Element in den Richtlinien ein konkreter Planungsprozess vorgesehen. Dieser läuft in sechs Planungsschritten ab, die einzelnen Schritte werden in den Richtlinien genauer erläutert.

Der Richtlinientext ist als Download auf
http://wasser.lebensministerium.at/ unter "Förderungen" -
"Siedlungswasserwirtschaft" verfügbar.

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