Diskussion und Get-Together zum Thema Nanotechnologie in Salzburg

Mainoni: Österreich als Standort für Nanoforschung etablieren - Neun Millionen Euro für Forschungsprojekte

Salzburg (BMVIT/MS) - "Nanotechnologie ist eine höchst unterschätzte und leider noch sehr unbekannte Technologie. Im Interesse des heimischen Forschungsstandortes investiert Österreich aber bereits seit 2004 mehr als 35 Millionen Euro in die NANO Initiative und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für Spitzenforschung", so BZÖ-Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni bei der heutigen Diskussionsveranstaltung 'Nanowissenschaften und Nanotechnologien in Österreich' im Rahmen der Österreichischen NANO Initiative.

Rund 150 Experten und Interessierte treffen sich derzeit im Salzburger Schloss Klessheim zu einem Gedankenaustausch und Get-Together zwischen Industrie, Forschungsförderungslandschaft, Politik und Gesellschaft. Die Diskussionsveranstaltung bildet gleichzeitig den Startschuss für die Verlängerung der bereits 2004 erfolgreich gestarteten Verbundprojekte für Forschung und Entwicklung im Rahmen der NANO Initiative. "Mehr als neun Millionen Euro stehen 2006 für innovative Vorhaben im Rahmen der NANO Initiative zur Verfügung", so Mainoni. Abgewickelt wird die Initiative von der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) im Auftrag des BMVIT.

Durch die Veranstaltung sollen für das Bundesland Salzburg die notwendigen Impulse zur Entwicklung einer eigenen Nano-Community geschaffen werden.

"Unsere Aufgabe im Rahmen der Veranstaltung wird vor allem sein, die Erfolge und enorm großen Potentiale der Nanotechnologie der Öffentlichkeit zu vermitteln. Immerhin haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmens-Netzwerke im Nanobereich gebildet", sagt der Forschungsstaatssekretär. Anwendungsmöglichkeiten von konkreten Forschungsergebnissen gebe es viele, so Mainoni: "Die bedeutendsten Fortschritte gibt es derzeit auf dem Gebiet der Medizin und im Bereich der Werkstoffe." So können etwa leichte und extrem stabile Materialen hergestellt werden, die hundertmal stärker sind als Stahl.

Die Technologie definiert sich vor allem über ihre "Größe" - die Einheiten liegen nämlich im Nanometerbereich, das bedeutet der Durchmesser eines menschlichen Haares ist etwa fünfzigtausend mal größer als ein Nanometer. "Die Nano-Forschung steht erst am Anfang und braucht daher möglichst viel Unterstützung. Sowohl von der finanziellen wie auch von der gesellschaftlichen Seite. Für viele Menschen ist der Gedanke an diese winzige Technologie noch befremdend - unsere Aufgabe wird es sein, die Vorteile dieser Wissenschaft zu transportieren", betont der Salzburger BZÖ-Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni.

Weitere Informationen zur Veranstaltungen finden Sie im Internet unter http://www.matchmaking.at/nano. (Schluss)

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Pressesprecher Michael Stangl
Tel.: (01) 711 62-8400 oder (0664) 859 12 74
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