Weinzinger: Österreich ist Schlusslicht bei Verringerung Einkommensschere zwischen Männern und Frauen laut EU-Studie

Grüne: Forderungen an Regierung sind notwendiger denn je

Wien (OTS) - "Die EU-Studie über Lohngleichstellung der Geschlechter belegt einmal mehr, dass in Österreich die Unterscheide zwischen durchschnittlichen Fraueneinkommen und durchschnittlichen Männereinkommen bei allen vergleichbaren Ländern innerhalb der EU-15 am größten sind", kritisiert die Frauensprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, und weiter: "Darüber hinaus wachsen in Österreich als einzigem Land neben Portugal die Unterscheide weiter anstatt zu sinken." Weinzinger verweist ergänzend darauf, dass im vergangenem Jahr bereits im Global Competitive Report des Weltwirtschaftsforums Österreich überhaupt nur den letzten Platz unter 102 Staaten in Sachen Einkommensgerechtigkeit erreicht.

"Die Forderungen nach einem Mindestlohn, von dem in erster Linie Frauen profitieren werden, und danach, dass der Trend von prekären und Teilzeitbeschäftigungen für Frauen endlich gebrochen werden muss, sind notwendiger denn je. Eine dritte notwendige Maßnahme stellt die Bindung der Wirtschaftsförderung an eine Gleichbehandlungsbilanz dar, bei der gerechte Einkommen von Männern und Frauen ein Schlüsselkriterium sind", fordert Weinzinger in Richtung Bundesregierung.

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