ÖGB Neu auch an den beruflichen Feldern der Mitglieder orientieren!

Wien (GPA/ÖGB) - Sich an den Erfordernissen einer qualifizierten und differenzierten Arbeitsgesellschaft im vereinten Europa und in einer globalen Wirtschaft zu orientieren, wird für einen neu strukturierten ÖGB ein Muss sein. Gewerkschaftliche Zusammengehörigkeit entsteht zunehmend entlang beruflicher Identitäten. Mitglieder wollen stärker auf sie maßgeschneiderte Serviceleistungen und Mitwirkungsmöglichkeiten. Es gilt, diese in einem einheitlichen und seine Kräfte bündelnden Gewerkschaftsbund zum Wohle des Ganzen zur Geltung zu bringen.++++

Zur Zeit gibt es in der GPA Interessengemeinschaften für Sozial-und Gesundheitsberufe, für IT-SpezialistInnen, für FachexpertInnen und Führungskräfte, für Außen- und Mobildienste, für atypisch Beschäftigte, für MigrantInnen und für Bildungs- und Beratungsberufe. Diese Interessengemeinschaften bringen in die ÖGB-Debatte junge und ermutigende Erfahrungen neuer gewerkschaftskultureller Elemente wie Teilautonomie, direkt gewählte Leitungen, zielgruppenspezifische Dienstleistungen und berufliche Kompetenzen in zahlreichen Mitwirkungsfeldern ein. Aufschluss dazu gibt auch eine Online-Umfrage zur gewerkschaftlichen Kultur der Interessengemeinschaften, deren Ergebnisse auf der Website der Interessengemeinschaften unter http://www.interesse.at/igkultur/ verfügbar sind.

Die Vorsitzenden der Interessengemeinschaften: Antonia Cicero (work@education), Mehmet Höcük (work@migration), Clemens Miniberger (work@flex), Gerhard Prochaska (work@external), Sandra Steiner (work@IT), Ing. Max Steinhäusler (work@professional), Berta Stelzer-Peherstorfer (work@social).

ÖGB, 22. Mai
2006
Nr. 375

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