FP-Jung: Wird Eurofighter zum "Karibikfiasko" für Platter?

Gewaltige Folgekosten könnten BAWAG-Ausmaße annehmen

Wien, 22-05-20056 (fpd) - Für den Leiter der ARGE "Sicherheitspolitik und Bundesheer" in der FPÖ Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung hat die Veröffentlichung des Kaufvertrages für den Eurofighter keine Überraschungen gebracht. Trotzdem muss sich nun auch der Laie fragen, ob der Auftraggeber grob fahrlässig oder "nur" naiv gehandelt hat bzw. ob andere Gründe vorlagen, den Vertrag wasserdicht im Sinne der Verkäufer zu machen.

Da die Typenentscheidung im kleinsten Kreis (Kanzler, Vizekanzlerin, Finanzminister) gefallen sein dürfte, wären die Motive zu erfragen. Für den miserablen Kaufvertrag selbst ist jedoch VP-Minister Platter verantwortlich, meint Jung und stellt die Frage, ob und welche weiteren Nebenabkommen mit anderen Staaten bezüglich der Eurofighter-Beschaffung getroffen wurden.

Der Minister glaubt offenbar, die Sache bis zu den Wahlen aussitzen zu können. Platter soll dem Steuerzahler reinen Wein einschenken und die BAWAG-Strategie, mit der schmerzhaften Wahrheit nur nach und nach rauszurücken, ersparen. Die gewaltigen Folgekosten des Eurofighter-Kaufes werden dem Heer ab 2007 die Luft zum Atmen nehmen, warnt Jung.

Hier kann nur noch ein Untersuchungsausschuss die Glaubwürdigkeit sicher stellen. Leider ist SPÖ bislang nicht an der Aufklärung und einer vernünftigen Lösung für die Heimatverteidigung interessiert sondern will nur vom hausgemachten BAWAG/ÖGB-Skandal ablenken, schloss Jung. (Schluss)am

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