Darabos: Studie zur Integration ernst nehmen

SPÖ-Kritik an "oberflächlichem Umgang" Prokops mit dem Thema Zuwanderung

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos spricht sich dafür aus, die aktuelle Studie zur Integration genau zu analysieren und "jedenfalls ernst zu nehmen". Die SPÖ werde das sensible Thema der Zuwanderung und Integration keinesfalls so oberflächlich, um nicht zu sagen fahrlässig, behandeln, wie dies die ÖVP und Innenministerin Prokop in den letzten Tagen getan haben. "Eine sachliche Analyse wäre auch der verantwortlichen Ministerin gut angestanden", so Darabos. ****

Integrationspolitik brauche Kontinuität, aber auch Verantwortungsbewusstsein, so Darabos. Das sei von der Politik gefordert, denn schließlich verlange man ja auch von den Menschen, die nach Österreich kommen, ihre eigene Verantwortung zu akzeptieren.

"Zuwanderung nach Österreich ist ein Privileg, aber kein Recht", so Darabos. Die Österreicherinnen und Österreicher würden zu Recht erwarten, dass Zuwanderer bestimmte gesellschaftliche Regeln einhalten: Respekt vor den Rechten der Frauen, Toleranz gegenüber der religiösen Haltung anderer und friedliche Lösung von Konflikten.

Ebenso müsse die Politik ihrer Verantwortung im Integrationsbereich nachkommen. Deshalb trete die SPÖ für ein besseres Angebot an Deutschkursen ein. Darabos bekräftigte außerdem, dass unter einer SPÖ-geführten Regierung ein Staatssekretariat für Zuwanderung und Integration eingerichtet werde.

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