Fekter: Eurofighter-Ausstieg hätte fatale Folgen

ÖVP-Abgeordnete begrüßt Gegengeschäfte als Türöffner für die Wirtschaft

Wien (ÖVP-PK) - Die Sicherheit ist der SPÖ kein Anliegen. Auch in der Rede des SPÖ-Abgeordneten Günther Kräuter ist das Wort "Sicherheit" kein einziges Mal vorgekommen. Und neuerdings ist der SPÖ auch die Arbeitplatzsituation in Österreich ziemlich egal. - Denn ein Eurofighter-Ausstieg hätte fatale Folgen für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Mag. Dr. Maria Theresia Fekter in der Sondersitzung des Nationalrats und zitierte den Aufmacherartikel im heutigen "Wirtschaftsblatt". Dort heißt es zu den Eurofighter-Gegengeschäften auf der Titelseite:
"Wirtschaft bangt um Mega-Aufträge". ****

Die SPÖ hat bei BAWAG, ÖGB und ARBÖ fatale Folgen produziert. Wir werden verhindern, dass auch in dieser Causa fatale Folgen entstehen, verwies die Abgeordnete unter anderem auf das Gegengeschäftsvolumen in der Höhe von vier Milliarden Euro in 15 Jahren und das bereits abgeschlossene Vertragsvolumen von über zwei Milliarden Euro. Die Gegengeschäfte seien zudem nach genauen sachlichen Kriterien definiert. Ein Ziel sei die Sicherung und Verbesserung der Beschäftigung. "Zirka 2000 Arbeitsplätze sind damit gesichert." Die Abgeordnete verwies auf den Flugzeugzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis, der inzwischen 1.000 Arbeitsplätze biete. 260 weitere sollen noch dazu kommen - "alles durch die Gegengeschäfte", so Fekter, die den Technologietransfer, die Erschließung neuer Märkte, Betriebsansiedelungen und Direktinvestitionen anführte. "Die Gegengeschäfte sind eine Erfolgsstory und sehr zufriedenstellend abgewickelt."

Die Wirtschaft bedaure diese Polemisierung. Die Österreich-Tochter des deutschen MAN-Konzerns beispielsweise werde für das britische Militär 5200 Lastwagen bauen, führte Fekter an. Noch im Sommer könnte sogar eine Option für weitere 2100 Lkw eingelöst werden, verwies sie auf dementsprechende Aussagen von Dipl.Ing. Bruno Krainz, Vorstandsvorsitzender der MAN Nutzfahrzeuge Österreich AG. Dieses Zusatzvolumen könnte wackeln, befürchtet die ÖVP-Abgeordnete.

"Die Gegengeschäfte waren der Türöffner für Wirtschaft in Österreich und die daraus entstehenden Arbeitsplätze sind uns etwas Wert, Ihnen offensichtlich nicht", so Fekter abschließend zur Opposition. (Schuss)

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