Zukunft der Kelag: SPÖ wirft Haider Versagen vor

LR Rohr sieht in Kärntner Wasserstiftung orange Nagelprobe

Klagenfurt (SP-KTN) - Angesichts der aktuellen Diskussion rund um das Kärntner Wasser sieht Umweltlandesrat Reinhart Rohr die einzige Chance eines Langzeitschutzes in der so genannten Kärntner Wasserstiftung. Rohr kündigte daher am Donnerstag an, in der Regierungssitzung am kommenden Dienstag einen Regierungsakt zur Kärntner Wasserstiftung einzubringen. "Das wird die Nagelprobe für das BZÖ, denn wenn es Haider mit dem Schutz des Wassers ernst ist, muss er der Wasserstiftung zu stimmen", zeigt sich Rohr überzeugt.

Mit Schnellschussaktionen sei niemandem geholfen. Nur die von ihm seit dem Frühjahr 2003 geforderte Installierung der "Kärntner Wasserstiftung" biete eine nachhaltige Sicherung. Diese wurde von ihm bereits am 17. Juli 2003 in die Regierung eingebracht, aber von Jörg Haider mit dem Hinweis abgelehnt, das Wasserrecht biete genügend Schutz. "Dem dürfte aber nicht so sein, wie die hektischen Aktivitäten des BZÖ zeigten", so Rohr. Die Zustimmung des BZÖ würde die naheliegende Vermutung zerstreuen, dass es Jörg Haider nicht nur um die Korrektur eines fatalen wirtschafts- oder besser gesagt wasserwirtschaftspolitischen Fehlers seinerseits gehe. Konkret hat Haider nämlich die Mehrheit an der Kelag schon 1999 einem strategischen Partner angeboten und dann kassiert. Dieser Partner könne die Mehrheit an der Kärntner Energieholding sofort übernehmen, wenn das Bundesgesetz geändert werde. "Mit der Zustimmung oder der Ablehnung der Kärntner Wasserstiftung heißt es also in der nächsten Regierungssitzung für das BZÖ "Karten auf den Tisch", sagte Rohr.

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