Maier: ÖVP verharmlost Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Antrag im Gesundheitsausschuss erneut vertagt - Initiative der EU-Kommission unterstützenswert

Wien (SK) - Empört zeigte sich SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier Donnerstag im Anschluss an den parlamentarischen Gesundheitsausschuss. Entgegen europaweiter Bestrebungen, dem stetig steigenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen zu begegnen, "verharmlost die ÖVP das Problem permanent und zeigt keinerlei Interesse, für entsprechende Maßnahmen zu sorgen", so Maier gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Im Gesundheitsausschuss wurde heute erneut ein entsprechender Antrag vertagt, was selbst Gesundheitsministerin Rauch-Kallat "sichtlich unangenehm war"; eine vor zwei Jahren angekündigte parlamentarische Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Maßnahmenpakets "gibt es noch immer nicht", so Maier. Die ÖVP habe "zwei Jahre lang gemauert, bis zum heutigen Tag hat die Opposition keine Einladung bekommen". ****

Positiv sieht der SPÖ-Abgeordnete die "unterstützenswerte" Initiative der EU-Kommission, die eine schärfere Kontrolle der Alkoholverbote für Jugendliche fordert. Schließlich seien es besonders die Auswüchse des Alkoholmissbrauchs junger Menschen wie das "Komatrinken", die Maier besonders bedenklich stimmen. Sei es die Einstiegsdroge 'Alkopops', sei es das "Komatrinken", die ÖVP zeige sich "allein als Ankündigungsweltmeisterin und bleibe jedes Engagement schuldig", schloss Maier. (Schluss) ps/mp

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