Scheuch: Wieder glänzt Martinz durch Unwissenheit

Sinnhaftigkeit der Sonderlandtagssitzung spät, aber doch erkannt

Klagenfurt (OTS) - "Der Kärntner ÖVP Landesrat Josef Martinz glänzt wieder einmal durch Unwissenheit. Nicht nur, dass er sich gestern noch via Presseaussendung über den Schutz des Kärntner Wassers lustig gemacht hat und heute anscheinend dieses Thema doch als wichtig erachtet, versucht er allen Ernstes dem Kärntner Landeshauptmann einen möglichen Verkauf des Kärntner Wassers zu unterstellen", kritisierte heute der freiheitliche Klubobmann Kurt Scheuch.

Martinz täte besser daran, auf seine eigenen Minister Druck auszuüben, um sicher zu stellen, dass die Bundesverfassungsbestimmung betreffend der Wasserrechte (51% in öffentlicher Hand) nicht geändert werde. Genau unter diesem Gesichtspunkt seien nämlich auch die Verträge zwischen Kelag und RWE abgeschlossen worden, so Scheuch.

Nachdem aber der ÖVP Obmann spät, aber doch, das Gefahrenpotential, das Kärntner Wasser zu verlieren, nun auch als Thema für sich entdeckt hat, geht Scheuch davon aus, dass sich Martinz in ein paar Tagen wohl auch für Talschaftsverträge in Oberkärnten stark machen wird. Grundsätzlich sei es zu begrüßen, wenn sich die Landesräte für die Interessen des Kärntner Wassers einsetzen, "schade ist nur, dass einige in der Sache selbst schlecht informiert sind und erst nach tagelangem Nachhilfeunterricht drauf kommen, wie wichtig dieser Themenbereich für die Bevölkerung unseres Landes ist. Gott sei Dank hat der Landeshauptmann von Kärnten diese negative Entwicklung schon frühzeitig erkannt und wird mit Hilfe des Freiheitlichen Landtagsklubs in der am Montag stattfindenden Sondersitzung des Landtages geeignete Abwehrmaßnahmen gegen die Raubtierkapitalisten auf Wiener Ebene einleiten", schloss Scheuch.

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