Mainoni: Gesteckte Ziele sind erreichbar

Forschungs- und Technologiebericht bestätigt, dass Rahmenbedingungen für Forschung in Österreich stimmen

Wien (BMVIT/MS) - "Der heute im Ministerrat präsentierte Forschungs- und Technologiebericht 2006 belegt schwarz auf weiß, dass die Rahmenbedingungen für Forschung in Österreich stimmen. Wie bereits letztes Jahr werden wir auch 2006 einen neuen Höchststand an Ausgaben für Forschung und Technologieentwicklung erreichen", so BZÖ-Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni am Donnerstag.

Seit dem Jahr 1995 sind die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) um 131 % gestiegen. Laut einer Schätzung der Statistik Austria werden 2006 fast 6,25 Milliarden Euro investiert. "Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 7,9 %. Bund und Länder haben ihre Ausgaben für Forschung um 9,5 % auf insgesamt 2,25 Milliarden Euro erhöht", erklärt Mainoni.

Auf der Basis der Entwicklungen der letzten Jahre zählt Österreich neben Finnland und Dänemark zu jener Gruppe hochentwickelter Volkswirtschaften, deren F&E-Ausgaben die höchsten Steigerungsraten aufweisen. Damit liege Österreich auch deutlich über dem EU-Durchschnitt, betont der Staatssekretär.

"Klein- und Mittelunternehmen sind das Fundament der österreichischen Wirtschaft. Deshalb haben wir besondere Forschungsanreize für KMU gesetzt, beispielsweise durch die Erweiterung des Forschungsfreibetrages und der Forschungsprämie", so Mainoni weiter:
"Österreich ist mit der Forschungspolitik auf dem Kurs, das ehrgeizige Barcelona-Ziel von 3 % F&E-Quote in Jahr 2010 zu erreichen."

Laut vorläufiger Schätzung der Statistik Austria wird die F&E-Quote dieses Jahr bei 2,43 % liegen, was einer Steigerung von acht Prozent entspricht. Der Staatssekretär ist aber zuversichtlich für 2006, die Quote noch weiter zu steigern. Mainoni: "Die Daten der Statistik Austria beruhen lediglich auf Schätzungen. Eine IHS-Studie hat aber bereits für 2005 als Auswirkung der Forschungsmilliarde eine F&E-Quote von 2,39 % in Aussicht gestellt. Darüber hinaus werden die Mittel der Offensive II erst gegen Ende des Jahres abgerechnet. Wie mir Experten versichert haben, wird die Quote für 2006 daher entsprechend höher sein und 2,5 % sind durchaus realistisch." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BMVIT - Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni
Pressesprecher Michael Stangl
Tel.: (01) 711 62-8400 oder (0664) 859 12 74
michael.stangl@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | STF0001