Schierhuber: Schmerzgrenze für Bauern beim EU Budget 2007 erreicht

Nachhaltige Landwirtschaft braucht Planungssicherheit

Straßburg, 18. Mai 2006 (ÖVP-PD) - "Die Strategieplanung für den EU-Haushaltsplan 2007 wird entscheidend für die weitere positive Entwicklung Europas sein, vor allem was die Unterstützung der Lissabonziele und der Politik für den ländlichen Raum betrifft", sagte heute die ÖVP-Bauernvertreterin im Europäischen Parlament, Agnes Schierhuber, in Strassburg. "Aufgrund der demografischen Entwicklung sowie der Globalisierung ist es durchaus sinnvoll, ein verstärktes Augenmerk auf die reformierte Agrarpolitik und die Politik für den ländlichen Raum zu legen. Gerade in diesem Fall können und müssen die Zielvorgaben von Lissabon ein Mittel zur Lösung aktueller Probleme wie Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichem Stillstand sein", betonte Schierhuber nach der Abstimmung über die Strategieplanung zum EU-Haushalt 2007. ****

"Die gemeinsame Agrarpolitik als einzige vergemeinschaftete Politik der Europäischen Union war in den letzten Jahrzehnten -verglichen mit den anderen Politikbereichen - ständig Reformen unterworfen. Oft genug haben Agrarpolitiker und vor allem die Bauern selbst bewiesen, dass sie bereit sind, für ein gemeinsames Europa Einbußen hinzunehmen und Veränderungen zu akzeptieren", betonte Schierhuber in ihrer Rede.

"Die europäische Landwirtschaft hat ihren Reformwillen gezeigt. Jetzt ist es an der Zeit, das auch zu honorieren. Unser europäisches Modell der nachhaltigen Landwirtschaft braucht Planungssicherheit. Das ist mit der Festschreibung des EU-Budgets bis 2013 auch der Fall. Es muss aber unstrittig sein, dass die Budgetmittel, die bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik beschlossen wurden, ohne Abstriche bis zum Jahr 2013 gelten. Wir haben die Reformen durchgeführt, aber damit haben wir Bauern auch die Schmerzgrenze erreicht. Bis hierher und nicht weiter", sagte Schierhuber abschließend.

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