ORF-Informationsdirektor Draxler zu den öffentlichen Äußerungen von Armin Wolf

Wien (OTS) - Zu den von Redakteur Armin Wolf kritisierten
Strukturen in der Informationsdirektion Fernsehen stellt Informationsdirektor Gerhard Draxler fest:
"Die Entscheidungsabläufe in der Hauptabteilung Fernsehinformation liegen in der Hand von insgesamt zehn Sendungsverantwortlichen, drei Ressortchefs und einem Chefredakteur, die weitestgehend unabhängig agieren und damit eine pluralistische Programm- und Informationsgestaltung sichern. Von den sendungsverantwortlichen Redakteuren und Ressortleitern, unter anderen Johannes Fischer ("Thema"), Dr. Franz Kössler ("Weltjournal"), Dr. Robert Stoppacher ("Hohes Haus" und Parlamentssendungen) Dr. Gerhard Jelinek ("Report" und Diskussionssendungen), hat es in dieser Geschäftsführungsperiode keinerlei Kritik an einer Einschränkung ihrer journalistischen Unabhängigkeit gegeben. Die Wiedereinführung der Fachressorts hat nachgewiesener Maßen (Fessel-GfK-Studie) zu einer Steigerung der journalistischen Qualität der TV-Nachrichtensendungen geführt und zu einem sehr hohen Zufriedenheitsgrad beim Publikum. Die jetzt von Armin Wolf kritisierte Struktur in der TV-Information, die 2002 eingeführt wurde, war die Konsequenz aus heftiger Kritik des ORF-Kuratoriums sowie der Hörer- und Sehervertretung des ORF am damaligen System wegen unwirtschaftlicher Parallelstrukturen und Ressourcen-Vergeudung. Neben der journalistischen Notwendigkeit war die Strukturänderung auch ein Gebot der Sparsamkeit."

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