Erfolgreich verhandelt - Registrierung der Gesundheitsberufe beschlossen

Presseaussendung der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe

Linz (OTS) - Die Forderung der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, dass alle Gesundheitsberufe bundeseinheitlich registriert werden, konnte nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Gesundheitsministerium umgesetzt werden.

Es geht darum, so der Vorsitzende der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der GÖD- Gesundheits- und Sozialberufe - Johann Hable, dass alle Gesundheitsberufe, so wie die Ärzte vor dem Berufsantritt registriert werden. Die bundeseinheitliche Registrierung wird das ÖBIG (Bundesinstitut für Gesundheitswesen) vornehmen.

Mit dieser Registrierung erfolgt eine Berechtigung der Berufsausübung bzw. es wird ein Berufsausweis ausgestellt.
Damit kann von vorne herein jeder Missbrauch ausgeschlossen werden. Hable freut sich, dass nunmehr alle nichtärztlichen Gesundheitsberufe in diese Registrierung eingeschlossen sind (Pflegeberufe, MTD’s, Hebammen usw.). Damit haben wir europäisches Niveau erreicht.

Bundesministerin Maria Rauch-Kallat hat einen diesbezüglichen Gesetzesantrag ins Parlament eingebracht, der heute im Gesundheitsausschuss beschlossen wurde.

Hable: Es ist der 1. Schritt in die richtige Richtung getan. Weitere Schritte müssen dringend erfolgen und in den jeweiligen Berufsgesetzen wie z. B. Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, MTD-Gesetz, Hebammengesetz usw. nähere Durchführungsbestimmungen festgeschrieben werden.

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
Bundessektion Landesanstalten u. Betriebe
Johann Hable, Vorsitzender
Tel.: 0664/2435335

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