Kroiher: Junge ÖVP Wien präsentiert Integrationskonzept

Kein Kopftuchverbot, Staatsbürgerschaftsprüfung und Ausländerwahlrecht als Kernpunkte

Wien (OTS) - "Mit unserem Integrationskonzept wollen wir Antworten auf die brennendsten Probleme des Miteinanders von Österreichern, Neo-Österreichern und ausländischen Mitbürgern suchen. Kernpunkt ist Integration als Hol- und Bringschuld, wobei wir ganz bewusst mehr Pflichten von Ausländern auch mehr Rechte gegenüberstellen", so Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. Die Forderungen sollen auch mit Foldern und Infoständen beworben werden.

Die Junge ÖVP Wien verlangt als Voraussetzung für die Erlangung der Staatsbürgerschaft die erfolgreiche Absolvierung von Sprachkursen und Staatsbürgerschaftskunde oder die Absolvierung einer österreichischen Schule oder Universität. Dafür soll Ausländern nach den erfolgreich absolvierten Prüfungen das aktive Wahlrecht auf Bezirksebene nach 5 Jahren eingeräumt werden. "Denn man muss zwischen dem integrationswilligen und dem integrationsunwilligen Immigranten unterscheiden. Der integrationswillige ist herzlich willkommen, der unwillige nicht. Ein generelles Wahlrecht nach 5 Jahren, wie von der SPÖ verlangt, lehnen wir strikt ab", so Kroiher.

Integration soll schon im frühesten Alter beginnen. Das soll dadurch erleichtert werden, dass Kindergartenplätze in Wien generell gratis verfügbar gemacht werden - und so die finanzielle Barriere für den Kindergartenbesuch fällt. Migrationssprachen sollen in Schulen als zweite Fremdsprache angeboten werden. Ein "Kopftuchverbot" wird -sowie jedes Verbot religiöser Symbole - strikt abgelehnt.

Am wichtigsten ist für die Junge ÖVP Wien aber der lebendige Austausch zwischen Migranten und österreichischen Staatsbürgern. "Ängste müssen auf beiden Seiten ebenso abgebaut werden wie Vorurteile. Und das wird nur funktionieren, wenn man In- und Ausländer aktiv zusammenbringt und den gegenseitigen Austausch fördert. Die Stadt Wien ist aufgefordert, ihre Infrastruktur und PR-Maschinerie zu nutzen, um Ausländerhass durch ein fruchtbares Miteinander zu ersetzen. Das betrifft die Publikationen der Stadt Wien ebenso wie Werbemaßnahmen. Auch die beliebten Pensionistenklubs, Jugendzentren oder Parkbetreuungen müssen in die Pflicht genommen werden, damit Integration kein Schlagwort der Politik-Elite bleibt", so Kroiher abschließend.

Service: Forderungen und Folder sind unter www.jvpwien.at/integration abrufbar.

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