Josef Pröll verleiht TRIGOS-Preise 2006 in der Kategorie Arbeitsplatz

Soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung von Unternehmen

Wien (OTS) - Umweltminister Josef Pröll verleiht heute bei der TRIGOS-Gala im Uniqa-Tower die TRIGOS - Preise 2006 in der Kategorie Arbeitsplatz. Erfolgreiches Wirtschaften und verantwortungsvolles Handeln für Umwelt und Gesellschaft schließen sich nicht aus, sondern verstärken einander. So werden mit dem TRIGOS 2006 jene Unternehmen ausgezeichnet, die ihre gesellschaftliche Verantwortung in sozialer, ökologischer und ökonomischer Sicht in Form von konkreten Projekten wahrnehmen. "Der ökologischen Verantwortung der Unternehmen, der Verantwortung für Lebensqualität kommt ganz entscheidende Bedeutung zu," so Umweltminister Josef Pröll.

Bei Corporate Social Responsibility (CSR) handelt es sich um eine unternehmerische Strategie, um ein Managementkonzept. "Als solches soll und kann es nicht von der Politik verordnet werden", so Pröll. Mittlerweile gibt es schon über 11.000 CSR-Berichte weltweit. "Es ist nicht erforderlich, dass sich der Staat allzu sehr einmischt. Hier hat sich in den letzten Jahren über die klassischen Nachfragemechanismen des Markts eine unglaubliche Dynamik entwickelt", so Pröll.

Diese positive und zukunftsweisende Aktivität soll aber nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen Sektor umgesetzt werden. Für Umweltminister Pröll war "Nachhaltigkeit" von Anfang an die übergeordnete Klammer des Lebensministeriums. So wurde 2005 nach einem intensiven, transparenten Dialog mit allen Mitarbeitern des Lebensministeriums ein Leitbild entwickelt, das nun in die Praxis umgesetzt wird.

Ebenso wie der ständig transparentere Dialog mit den Stakeholdern eine Kernformel des CSR-Konzepts darstellt, ist es für Umweltminister Pröll und seine Ressortmitarbeiter selbstverständlich, den Dialog mit den Stakeholdern zu stärken: "Beispiele dazu sind der Umsetzungsdialog zur Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie, der Walddialog, der offene Diskurs zur Zukunft der Ländlichen Entwicklung, dessen Ergebnis ich im "Grünen Pakt" präsentiert habe -oder in der Klimapolitik der intensive Dialog mit der Wirtschaft in der Frage der Emissionszertifikatszuteilung oder unser umfangreiches "klima:aktiv"-Programm. Schlussendlich geht es um eine offene Informationspolitik mit der breiten Öffentlichkeit aber auch im Unternehmen selbst", so Pröll.

In der "Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie" wird den Unternehmen des Landes nahegelegt, CSR nicht nur zu leben, sondern auch in Form von Nachhaltigkeitsberichten zu dokumentieren. "So war es für mich selbstverständlich, dass das Lebensministerium 2004 einen Nachhaltigkeitsbericht gemacht hat - als erstes Ministerium in der EU", so Pröll. Mittlerweile ist der zweite Bericht - mit dem integrierten EMAS-Umweltbericht - kurz vor der Fertigstellung.

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