Mölzer: Westenthaler - Garant für BZÖ-Bedeutungslosigkeit.

Im Dritten Lager ist kein Platz für Opportunisten, Karrieristen und Geschäftemacher.

Wien, 18-05-2006 (OTS) - Alle Anmaßungen des BZÖ, des Kärntner Landeshauptmanns Haider oder Personen wie Peter Westenthaler, etwas mit dem Dritten Lager zu tun zu haben, seien völlig aus der Luft gegriffen, erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Haider komme zwar aus dem Dritten Lager, habe dieses aber im Laufe seiner politischen Karriere konsequent ideologisch ausgehöhlt und schließlich mit seiner Abspaltung ganz bewußt verraten, so Mölzer weiter.

"Westenthalers beachtliche Karriere, der sich vom Kofferträger Haiders über den Umweg der Marionette des damaligen ÖVP-Klubobmanns und nunmehrigen Nationalratspräsidenten Khol zum Laufburschen Frank Stronachs hochgearbeitet hat, zeigt, daß diesem das Dritte Lager, das national-freiheitliche und deutschbewußte Lager, wie es seit der Revolution von 1848 besteht, völlig fremd ist. Das Geschwisterpaar Haubner/Haider steht nicht für Heimatverbundenheit und deutsches Kulturbewußtsein, wie es einerseits mit dem Eintreten für den EU-Beitritt der Türkei und andererseits mit der positiven Akzeptanz der türkischen Parallelgesellschaften in Österreich zu erkennen gab. Und die Frau Justizministerin Gastinger, die nach eigenem Bekunden eine echte Orange ist, zeigt unter anderem mit ihrem Kampf für die Homoehe, daß sie weltanschaulich nicht im Dritten Lager, sondern ideologisch in der Frankfurter Schule verwurzelt ist", stellt Mölzer fest. Daher sei die FPÖ die einzige parteipolitische Vertreterin des Dritten Lagers und all seiner Verbände.

Seit der orangen Abspaltung sei im Dritten Lager für Opportunisten wie Haider, Karrieristen wie Westenthaler, der offenbar im Zuge des Abfangjäger-Deals bei Stronach zwischengelagert wurde, und für Geschäftemacher wie Rumpold kein Platz, stellte der freiheitliche EU-Mandatar klar. Daran können weder der Umstand, daß sich das Dritte Lager in einem harten Lebenskampf befinde, noch dümmliche, offenbar gesteuerte Leserbriefe in Österreichs größter Tageszeitung etwas ändern.

Während die FPÖ als parteipolitische Vertreterin des Dritten Lagers wieder national-freiheitliche Werte wie Heimatverbundenheit, Österreich-Patriotismus und deutsches Kulturbewußtsein einerseits vertrete und andererseits für den Rechtsstaat, die Meinungsfreiheit und für die Wahrung der eigenen Identität sowohl in Österreich als auch in Europa eintrete, sei das BZÖ eine Pseudo-Partei ohne Grundsätze und Anhängerschaft mit dem einzigen Daseinszweck, die schwarze Quasi-Alleinregierung abzusichern, sagte Mölzer weiter. Daran werde auch Westenthaler, der ständig als Marionette seiner Drahtzieher im Hintergrund agiert habe und daher ohne jegliches politisches Gewicht sei, nichts ändern können, merkte Mölzer an.

Daß Haider nun aufgrund schlechter Umfragewerte und des offensichtlichen Scheiterns seines BZÖ nun an das Dritte Lager, das er zerstören wollte, anzudocken versucht, sei zynisch und lächerlich, schloß der freiheitliche Europaparlamentarier.
Schluß (bt)

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