VP-Dworak: Kunstplatz Karlsplatz bleibt chaotischer Torso

Noch immer keine Lösung für das Künstlerhaus in Sicht

Wien (VP-Klub) - "Von dem großen Wurf bei der lange angekündigten Neugestaltung der Karlsplatzes zu einem Kunstplatz ist nach der heutigen Präsentation wohl keine Rede mehr", so ÖVP Wien Mandatar LAbg. Bernhard Dworak.

Der Karlsplatz bleibe eine Verkehrshölle, woran auch die punktuelle Neugestaltung der Fußgängerübergänge nichts ändern kann. Darüber hinaus ist von der angekündigten Vernetzung der zahlreichen kulturellen Einrichtungen nicht viel merkbar, denn die wenigen Wegmarkierungen können das fehlende Gesamtkonzept nicht ersetzen. "Sogar auf die Ausschöpfung des unterirdischen räumlichen Potentials des Karlsplatzes nahe dem Künstlerhaus wurde verzichtet und die dortigen Gewölbe in die Planung nicht einbezogen", kritisiert Dworak. Nachdem auch die Nutzung der Kulturräume des Künstlerhauses beim Abgang zur U-Bahn ungelöst ist, ergibt sich sogar eine Verschlechterung der Nutzungssituation im Sinne der gewünschten Positionierung des Karlsplatzes als Kunstplatz.
Dworak: "Der ursprünglich von Kunstschaffenden des Künstlerhauses kreierte Begriff ’Kunstplatz Karlsplatz’ wurde von der Stadt Wien zwar vereinnahmt, für das Künstlerhaus selbst gibt es aber noch immer keine Lösung."

Viel Geld investiert, aber angestrebtes Ziel verfehlt

Es genügt nicht, einfach ein paar Sträucher zu stutzen und einige Wegweiser in den Boden einzulassen, um den Karlsplatz zu einem Zentrum des Kulturlebens zu machen, kritisiert Dworak. Die Stadt hat zwar sehr viel Geld investiert, aber letztlich nicht den Mut aufgebracht, das angestrebte Ziel wirklich zu realisieren. Dworak bemängelt, dass es die Stadt unterlassen hat, auf Privatinitiativen zurückzugreifen. So habe es keinerlei Gespräche mit Hauseigentümern über Fassadensanierungen und deren Förderung im Rahmen der Neugestaltung des Platzes gegeben. "Wie nun die zuständigen SP-Stadträte ihre Projektergebnisse präsentierten, zeigt einmal mehr, dass in dieser Stadt in vielen Bereichen die Ankündigungspolitik fröhliche Urstände feiert", schloss Dworak.

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