20. Mai: Eröffnungsfest Kunstplatz Karlsplatz

Wien (OTS) - Die Stadt Wien lädt alle Wienerinnen und Wiener am
20. Mai zu einem großen Fest anlässlich der Neugestaltung des Kunstplatzes Karlsplatz ein. Ziel der 2004 gestarteten Umgestaltung war es, den Karlsplatz als attraktiven urbanen Raum sichtbar- und erlebbar zu machen. Neben verkehrsorganisatorischen Maßnahmen mit neuen Fußgängerübergängen und Radverbindungen und mit speziell für den öffentlichen Raum entwickelter Lichtkunst wurde der Platz auch gärtnerisch umgestaltet. Der Park wurde durchlichtet, neue Sichtachsen geschaffen und modern und einheitlich bepflanzt - das Parkkonzept mit den typischen Ellipsenformen von Sven Ingvar Anderson wurde adaptiert. Im künstlerischen Bereich galt es, den Kunstplatz Karlsplatz als Summe der Aktivitäten der umliegenden Kunst- und Kultur, Bildungs- und Unterhaltungseinrichtungen sichtbar zu machen, dafür wurde auch ein neues Kunstleitsystem entwickelt.

Die Neugestaltung wird von den Ressorts von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Umweltstadträtin Ulli Sima und Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudi Schicker getragen. Die Umgestaltung erfolgte in Kooperation mit den Wiener Linien, den Architekten Rüdiger Lainer und Adolf Krischanitz, der Landschaftsplanerin Cordula Loidl-Reisch sowie der Lichtgestalterin Victoria Coeln.****

Tag der offenen Türe in den 15 umliegenden Institutionen - buntes Bühnenprogramm

Zur Eröffnung des neu gestalteten Karlsplatzes laden die zahlreichen umliegenden Institutionen wie die Kunsthalle Wien, das Wien Museum, das Theater an der Wien, die Evangelische Schule und viele andere zu einem Tag der Offenen Türe und bieten tolles Programm für Jung und Alt. Am Karlsplatz selbst gibt es den ganzen Tag über Programm mit viel Musik und Unterhaltung. Im Projekt space in der Kunsthalle Wien gibt es eine Ausstellung über die Umgestaltung des Platzes, zudem Referate von den Architekten Adolf Krischanitz und Rüdiger Lainer. Auch werden von dort aus Spaziergänge und Führungen mit ExpertInnen über den Karlsplatz angeboten.

Das Fest beginnt um 10 Uhr mit einem Konzert der Schulband der Evangelischen Schulen am Karlsplatz, es folgt die Bläserphilharmonie der TU Wien, der Chor der Vienna Business School und dann etliche Bands wie Los Gitanos, oder 5 in Love.

o Alle Infos zum bunten Festprogramm auf http://www.wien-event.at/

Kunstplatz Karlsplatz - Treffpunkt mit Strahlkraft

"Nirgendwo sonst in Wien gibt es eine derartige Vielfalt und Dichte an Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen wie am Karlsplatz", betont Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. "Mit einer Reihe von Maßnahmen ist es gelungen, die Einrichtungen mit ihrem unverwechselbaren Profil und differenziertem Angebot in ihrer Gesamtheit als einheitlichen Kunstplatz Karlsplatz zu definieren".

So wurden Maßnahmen in einzelnen Einrichtungen wie auch am Platz selbst durchgeführt: Das Wien Museum etwa verfügt nach dem Umbau über einen erweiterten Eingangsbereich und einen zusätzlichen Raum für Sonderausstellungen. Die Secession erhielt ein dringend benötigtes Depot. Das Theater an der Wien glänzt heute mit einer neuen Steinfassade, nicht zuletzt auch ein äußeres Zeichen der Neupositionierung als Opernhaus der Stadt. Diese Maßnahmen dienen nicht nur der Verbesserung der Einrichtungen, sondern stellen letztendlich auch eine Aufwertung des Platzes selbst dar.

Ein unaufdringliches, in den Boden eingelassenes Kunstleitsystem an drei neuralgischen Punkten des Platzes erleichtert die Orientierung und den gezielten Besuch der Einrichtungen. Nicht zuletzt wurde mit der Neuaufstellung der Skulpturen ein Mehr an Qualität dieser Kunstwerke im öffentlichen Raum erreicht. "Der Kunstplatz Karlsplatz ist mehr als die Summe der Aktivitäten seiner Einrichtungen. Durch die Umgestaltung erhält der Platz ein urban-offenes Flair und Wien als Kulturmetropole einen weiteren Treffpunkt mit Strahlkraft," schloss Mailath.

Karlsplatz - ein Ort, der nicht nur im Verkehr verbindet

"Der Karls-"Platz" war und ist ein Verkehrsknoten. Im Untergrund das größte Verkehrsbauwerk Wiens mit drei U-Bahnlinien, an der Oberfläche Individualverkehr und Straßenbahn. Womit die Gestaltungsmöglichkeiten für den Straßenbau sehr eingeschränkt waren. Für RadfahrerInnen gibt es nun eine weitere durchgehende Verbindung außerhalb des Rings" meint Planungsstadtrat Rudi Schicker und weiter:
"Einen spannenden Beitrag zu Architektur, Licht und Sicherheit: Die Stadt startet mit einer von der Lichtkünstlerin Victoria Coeln gestalteten Installation im Parkbereich. Künstlerische Lichteffekte sorgen auch für mehr Sicherheit." Dazu kommen, so Schicker, ein kabelloser Internetzugang von UPC, über den man gratis das www.wien.at-Angebot nutzen kann. "Der Karlsplatz - ist ein Ort, der nicht nur im Verkehr verbindet" so der Planungsstadtrat.

Resselpark - moderner Park mit Bambus und Lavendel

"Mit der Neugestaltung des Resselparks am Wiener Karlsplatz haben wir neue Akzente in der Parkgestaltung in Wien beschritten. Die Bepflanzung wurde modernisiert und vereinheitlicht, der Park wurde durchlichtet", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Der Kunstplatz Karlsplatz wird ein moderner, dem 21. Jahrhundert entsprechender Platz für alle Wienerinnen und Wiener im Herzen der Stadt, so Sima. Es wurden völlig andere Pflanzenarten eingesetzt, als bisher in der Bepflanzung der Grünflächen üblich, ein Meer von Lavendel in blau und rosablühend, großzügige Gräserpflanzen (vor allem Carex-Arten) und winterharte Bambus-Arten zieren künftig den neu gestalteten Platz.

Im Zuge der Schaffung eines markanten "Kunstplatzes Karlsplatz" wurde anstelle einer generellen Umgestaltung des Resselparks eine sinnvolle Modernisierung der Grünflächen unter Beibehaltung des Anderssonsche Gestaltungsrepertoires mit typischen Ellipsen vorgenommen.

Besonderes Gewicht haben dabei die Beachtung von Sichtbeziehungen, die Erhöhung des allgemeinen Sicherheitsgefühls im Resselpark und die zeitgemäße Interpretation des Erscheinungsbildes der Gesamtanlage wie auch der Einzel-Grünflächen. Die Böschungs- und elliptischen Baum-/Pflanzinseln wurden vom Unterwuchs befreit, um mehr Transparenz zu erzeugen und ungehinderte Blickbeziehungen zu ermöglichen. Einheitliche Bepflanzung führt zur grünraumgestalterischen Beruhigung und einfacheren Bewirtschaftung und Pflege, unterstützt wird dies durch den Einbau einer automatischen Bewässerungsanlage.
Gestaltungsmaßnahmen betreffen auch die "Brahms-Denkmal-Ellipse", wo störende Zäune entfernt und der Spielplatz auf zeitgemäße Art integriert werden (z.B. lange Bank mit Zaunfunktion), sodass der Zugang zum Wien Museum aufgeweitet und der Eingangsbereich des Museums deutlicher wird.

o Alle Infos zum Fest auf http://www.wien-event.at/

(Schluss) rar/lf/vor

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Büro der Umweltstadträtin
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Dr. Renate Rapf
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