Mühlwerth: Keine Denk- und Sprechverbote bei der Integrationsdebatte!

Wien, 18-05-2006 (fpd) - Nicht nachvollziehbar ist für die Schulsprecherin der Wiener FPÖ, Monika Mühlwerth, die Kritik des Wiener Jugendarbeiters Bülent Ötztoplu an der Integrationsdebatte. Es muss in Mitteleupa auch weiterhin möglich sein, einen Diskurs über Integrationswilligkeit der Zuwanderer ohne Denk- und Sprechverbote zu führen. Es kann und darf nicht sein, dass wir wegzusehen haben, wenn Migranten nach Österreich kommen, diese sich nicht integrieren wollen und sich im Endeffekt sogar gegen die Kultur des Gastlandes wenden. Wenn Nichtmuslime als "Schweinefleischfresser" bezeichnet werden, so darf das nicht toleriert werden, so Mühlwerth.

Der fundamentalistische Islamismus habe in Europa, in Österreich und in Wien keinen Platz. Dies müsse auch im Zuge der Debatte mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht werden. Nicht die Diskussion darüber löse Gewalt aus, sondern die Hetzprediger in den Moscheen haben das im Falle des Falles zu verantworten. Daher muss die Devise lauten: "Wehret den Anfängen".

Den ausländischen Schülern steht das Bildungsangebot Österreichs in vollem Umfang zur Verfügung, sie müssen es nur nützen. Wenn sich allerdings Eltern weigern, ihre Kinder an diesen Möglichkeiten teilhaben zu lassen, indem sie den Kontakt zu österreichischen Kindern weitgehend unterbinden, kann nicht der Staat dafür verantwortlich gemacht werden. Migranten müssen sich nämlich von sich aus bemühen, die Sprache und Kultur des Landes zu lernen, damit Integration überhaupt möglich wird, so Mühlwerth abschließend. (Schluß) jen

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