Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: Rekordergebnis 2005 - die BeraterBank setzt Erfolgsweg fort (4)

Das Ergebnis der RLB NÖ-Wien des Jahres 2005 im Detail

Wien (OTS) - Die Bilanzsumme der RLB NÖ-Wien stieg im vergangenen Jahr um 14,9 Prozent auf insgesamt 14,4 Mrd. Euro an. Die Forderungen an Kunden nahmen um 13,1 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro zu.

Der Konzernjahresüberschuss konnte um 29,7 Mio. Euro oder 16,6 Prozent auf 208,8 Mio. Euro gesteigert werden.

Die bestimmenden Ertragspositionen waren der Zinsüberschuss in Höhe von 135 Mio. Euro, das Provisionsergebnis mit 59 Mio. Euro sowie das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen mit 141,5 Mio. Euro.

Die Verwaltungsaufwendungen lagen mit -150,1 Mio. Euro um 26,1 Mio. Euro über dem Vorjahreswert.

Auf der Passivseite beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden auf 4.133 Mio. Euro, womit sich im Jahresvergleich ein Anstieg um 2,7 Prozent ergab.

Sowohl die Kernkapitalquote mit 9,2 Prozent (gesetzliches Mindesterfordernis: vier Prozent) als auch die Eigenmittelquote mit 12,6 Prozent (gesetzliches Mindesterfordernis: acht Prozent) sind nach wie vor auf sehr hohem Niveau. Ohne die substantiellen stillen Reserven beträgt das Eigenkapital per 31.12.05 1.230,3 Mio Euro.

Der Zinsüberschuss des RLB NÖ-Wien Konzerns erhöhte sich im Berichtsjahr um 17,3 Mio. Euro oder 14,6 Prozent auf 135,4 Mio. Euro. Dieser Anstieg resultiert schwergewichtig aus der stark gestiegenen Kreditnachfrage der Kunden und der Ausweitung des Wertpapier-Portefeuilles. Die Ertragslage im Kreditgeschäft konnte durch die fortgesetzte risikoorientierte Konditionenpolitik im Firmenkundengeschäft sowie durch eine weitere Ausweitung des Privatkundengeschäftes verbessert werden. Das Einlagengeschäft war durch die niedrigen Marktzinssätze belastet, deutliche Impulse gingen von der regen Emissionstätigkeit aus.
Höhere Ausschüttungen aus nicht festverzinslichen Wertpapieren trugen ebenso zu dieser guten Entwicklung bei, wie die erfreuliche Entwicklung des Strukturbeitrages aufgrund erfolgreichen Aktiv-/Passiv-Managements.

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft lagen mit 40,2 Mio. Euro, nicht zuletzt auf Grund der Tatsache, dass die äußerst vorsichtige Risikopolitik der Vorjahre konsequent fortgeführt wurde, um rund acht Mio. Euro über dem Wert aus 2004.

Der Provisionsüberschuss konnte 2005 um 5,8 Mio. Euro oder elf Prozent auf 59,0 Mio. Euro gesteigert werden. Der Zuwachs stammte zum überwiegenden Teil aus der positiven Entwicklung des Wertpapiergeschäftes auf Grund einer Nachfragebelebung seitens der Privat- und Firmenkunden. Insbesondere der Börsegang der Raiffeisen International Bank-Holding AG im Frühjahr 2005 stellte einen wesentlichen Impuls für das Wertpapiergeschäft dar.

Die Innovationskraft sowie die Verkaufserfolge bei strukturierten Anlageprodukten und die ausgezeichnete Entwicklung der Wiener Börse im Jahr 2005 haben die Ertragssteigerung wesentlich unterstützt. Durch die Intensivierung der Geschäftsbeziehungen konnten auch die Provisionen im Kreditgeschäft ausgeweitet werden, im Versicherungs-und Bauspargeschäft sowie im Zahlungsverkehr wurde das hohe Niveau gehalten.

Im Handelsergebnis konnte der Vorjahreswert in Höhe von 11,5 Mio. Euro auf Grund des guten Wertpapierhandels sowie des regen Kundeninteresses um 0,5 Mio. Euro übertroffen werden. Im Jahr 2005 konnten in diesem Bereich somit knapp über 12 Mio. Euro erwirtschaftet werden.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen lag im Jahr 2005 bei 41,3 Mio. Euro gegenüber 0,2 Mio. Euro im Jahr 2004. Darin enthalten ist ein Veräußerungsgewinn aus dem Börsegang der Raiffeisen International Bank-Holding AG in Höhe von 33,3 Mio. Euro.

Der Anstieg im Personalaufwand in Höhe von 6,5 Mio. Euro ist zum einen auf gestiegene Gehaltsaufwendungen durch die KV-Anpassung, zum anderen auf die strategische Ausweitung des Personalstandes für den Vertrieb in Wien zurückzuführen.

Der Sachaufwand stieg im Jahr 2005 um 8,3 Mio. Euro oder 15,8 Prozent auf 61,1 Mio. Euro. Aktives Kostenmanagement konnte in einigen wesentlichen Positionen, insbesondere im EDV-Aufwand und bei den Aufwendungen für Beratungsleistungen die Aufwandssteigerungen begrenzen. Dem gegenüber standen strategische Ausweitungen der Marketingaufwendungen, die zum überwiegenden Teil der Unterstützung des Vertriebs in Wien dienten.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen im Jahr 2005 um 11,2 Mio. Euro auf 16,9 Mio. Euro. Die Steigerung stammt aus einer strategischen außerplanmäßigen Abschreibung einer Softwareinvestition.

Aus den oben angeführten Positionen errechnet sich ein Jahresüberschuss nach r Steuern in Höhe von 217,2 Mio. Euro, der um 37,7 Mio. Euro oder 21 Prozent über dem Wert des Vorjahres (179,5 Mio. Euro) liegt.

Im Jahr 2005 ergab sich ein Steueraufwand im Ausmaß von 8,4 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro).

Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern betrug somit 208,8 Mio. Euro und lag um knapp 30 Mio. Euro oder knapp 17 Prozent über dem Ergebnis aus 2004 (179,2 Mio. Euro). (Forts.)

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