FPÖ-Schock: Betriebesterben in Grinzing geht weiter

Nächste Traditionsbuschenschank versteigert

Wien, 18-05-2006 (fpd) - Der weltberühmte Weinort Grinzing geht mehr und mehr den Bach runter, warnt FPÖ-Wirtschaftssprecher DDr. Eduard Schock. Immer mehr Betriebe werden unter tätiger Mithilfe der Stadt in den Ruin getrieben. Diesmal wurde die seit über 100 Jahren am Hauptplatz bestehende Buschenschank Berger versteigert.

Der Tod dieses Traditionsbetriebes ist für Grinzing ein weiterer Schritt näher zum Abgrund, kritisiert Schock. Die Stadt Wien forciert diese Entwicklung und hat die Forderung nach einem Schutz des Ortes durch die Erhebung zum Weltkulturerbe abgeschmettert. Die FPÖ fordert nun die rasche Einsetzung einer "Grinzing-Kommission" und ein "Grinzing-Budget" in der Höhe von fünf Millionen Euro, um den Niedergang Grinzings als Tourismus- und Wirtschaftsfaktor zu stoppen.

Damit sollen individuelle Förderungen für die Betriebe und Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum finanziert werden. Vertreter der ARGE "Grinzing muss leben", des Magistrats, der Wiener Wirtschaftskammer, des WWFF (Wiener Wirtschaftsförderungsfonds) sowie der Rathausparteien sollen in diesem Gremium vertreten sein, erläutert Schock abschließend. (Schluss)am

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