Es grünt so grün ...

Auf Wildtiere und Natur im Wald Rücksicht nehmen

Wien (OTS) - Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die warmen Sonnenstrahlen locken uns ins Freie. Im Wald sprießen Bäume und Pflanzen, viele Waldtiere bekommen jetzt Junge. Um zu wachsen und sich gut entwickeln zu können, benötigen die jungen Tiere und Pflanzen Ruhe. Wanderer und Mountainbiker sollten daher markierte Wege und Forststraßen nicht verlassen.

Damit die Tiere ihren Nachwuchs in einer möglichst geschützten Umgebung pflegen können, lassen sie sich besonders gerne im Dickicht der Wälder nieder. Kommen Menschen in ihre Nähe, fliehen sie - dabei gehen die jungen Tiere oft verloren. "Die Forstleute konzentrieren ihre Arbeit daher auf ausgesuchte Flächen, um das Wild nicht zu stören", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich. Waldbesucher sollten auf den Wegen bleiben und ihre Hunde unbedingt an der Leine führen. Auch Mountainbiker müssen die Wege nicht verlassen, um den Wald zu erkunden: ihnen steht inzwischen ein umfangreiches Routennetz von über 20.000 km zur Verfügung.

Fair Play beim Mountainbiken

Auf den markierten Mountainbike-Wegen gibt es eine gute Routenführung. Zudem haben die Benutzer auf dem Großteil dieser Strecken Versicherungsschutz. In der Früh und am Abend sollte man auf Fahrradtouren im Wald verzichten: zu diesen Tageszeiten sind die Wildtiere mit der Nahrungssuche und Fressen beschäftigt - der Lärm von Mountainbikes würde sie dabei stören und in die Flucht treiben. Zum Schutz der jungen Bäume dürfen Waldbesucher die jungen Waldflächen bis zu einer Baumhöhe von drei Metern nicht betreten.

Im Frühjahr führen die Forstarbeiter im Wald umfangreiche Pflegemaßnahmen durch. Dabei werden unter anderem kranke Bäume beseitigt. Bei der Waldarbeit sind oft schwere Maschinen im Einsatz. Da bei diesen Tätigkeiten Lebensgefahr besteht, sollten Sperren unbedingt beachtet werden.

Gerade beim Mountainbiken ist Rücksicht besonders wichtig: die Radfahrer nähern sich leise und rasch - Wildtiere verwechseln das Geräusch mit einem herannahenden Raubtier und flüchten. Sie werden dabei beim Fressen und der Brutpflege gestört. "Wer sich mit überhöhter Geschwindigkeit am Mountainbike fortbewegt, bringt zudem andere Waldbesucher und Forstarbeiter in Gefahr", warnt Montecuccoli. "Wälder sind auch Arbeitsplatz und Betriebsflächen. Faires Verhalten gegenüber anderen Waldbenutzern und der Natur sollte für jeden Fahrradsportler Ehrensache sein." Die Benutzung von Forstwegen ohne die Bewilligung oder Freigabe für Mountainbike ist strafbar.

Rückfragen & Kontakt:

Land&Forst Betriebe Österreich
Felix Montecuccoli, Mobil: 0664/433 27 71

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