Niederwieser "lobt" Platter für den Erhalt der Militärmusik

Bitterer Beigeschmack bleibt

Wien (SK) - Seit dem heutigen "Krone"-Artikel ist es "amtlich":
Die Militärmusik bleibt laut Minister Günther Platter in allen Bundesländern erhalten. SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser erinnert daran, dass vor etwa einem Jahr die Auflösung aller oder einiger Militärmusikkapellen im Zuge der Heeresreform und der Einsparungen durch das Verteidigungsministerium in den Raum gestellt wurde: "Als ich vor einem Jahr Minister Platter ersucht habe, nicht alles dem Diktat des Sparstiftes zu opfern, war der Minister durchaus aufgeschlossen, konnte aber noch keine Zusage geben. Ich bin froh, dass die Unsicherheit jetzt ein Ende hat", so Niederwieser Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Für den SPÖ-Abgeordneten bleibt dennoch ein bitterer Beigeschmack:
"Bei dieser Bundesregierung muss man schon 'Danke' sagen, wenn das Bestehende erhalten bleibt. Zu unserer Regierungszeit ging es noch um ein Danke für echte Verbesserungen wie ein neues Postamt."

Auch die finanzielle Beteiligung des Landes bzw. der Musikschulen an der Militärmusik sieht Niederwieser durchaus nicht als Fortschritt: "Da geht es immer um Steuergeld, egal ob Bund, Land oder Gemeinde bezahlen. Die neue Regelung macht alles komplizierter, und die Militärmusik muss künftig nicht nur zum Minister, sondern auch zum Landeshauptmann und zum Musikschulleiter betteln gehen." (Schluss) cs/mp

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