Mölzer: Schutzfristen für Arbeitsmarkt müssen bleiben!

Sloweniens Beitritt zur Eurozone darf nicht zur Aufhebung der Übergangsfristen für den heimischen Arbeitsmarkt führen.

Wien, 16-05-2006 (OTS) - Der Beitritt Sloweniens zur Eurozone zu Beginn des nächsten Jahres sei begrüßenswert, erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer anläßlich der zu erwartenden Empfehlung durch die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank. Ebenso habe sich die EU-Mitgliedschaft Sloweniens positiv auf die Nachbarschaftsbeziehungen, insbesondere auf das Verhältnis Sloweniens zu Kärnten ausgewirkt, sagte Mölzer weiter.

Der bevorstehende Beitritt des südlichen Nachbarlandes zur Währungsunion dürfe aber keinesfalls zum Anlaß genommen werden, um die Übergangsfristen zum Schutz des österreichischen Arbeitsmarktes aufzuheben, warnte der freiheitliche EU-Mandatar. Bedenklich seien in diesem Zusammenhang, so der freiheitliche Europaparlamentarier, die zahlreichen Ausnahmebestimmungen, die die Wirksamkeit dieses Schutzmechanismus für den heimischen Arbeitsmarkt aushöhlten. "Allein die Tatsache, daß das Durchschnittseinkommen der Slowenen etwas mehr als die Hälfte des Durchschnittseinkommens der Österreicher beträgt, zeigt, wie wichtig diese Schutzfristen, vor allem für Kärnten und die südliche Steiermark sind", betonte Mölzer. Die Übergangsfristen für Arbeitnehmer müßten daher so lange bestehen bleiben, bis das slowenische Lohnniveau das annährend österreichische erreicht hat, forderte Mölzer abschließend.
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