British American Tobacco Austria wechselt in Österreich den Vertrieb seiner Marken zum Oberösterreichischen Großhändler Moosmayr

- Vertriebsvertrag mit Marktführer tobaccoland gekündigt - Logische Konsequenz nach Unternehmensgründung in Österreich und neuen Rahmenbedingungen

Wien (OTS) - British American Tobacco (BAT), seit Jänner mit einer eigenen Gesellschaft mit Sitz in Wien am österreichischen Markt verstärkt aktiv, hat entschieden, nach dem Kundenservice auch den Vertrieb in Österreich auf eine neue Basis zu stellen. Gekündigt wurde daher der Vertrag mit dem bisherigen Partner und Marktführer tobaccoland, der bisher alle namhaften internationalen Cigarettenmarken in Österreich vertrieben hat. Neuer Logistik-Partner von BAT wird der in den letzten Jahren mit kleineren Marken sehr erfolgreiche und serviceorientierte oberösterreichische Großhändler Moosmayr. Er wird in Zukunft BAT-Marken wie Lucky Strike, Pall Mall und Parisienne an Österreichs Trafikanten liefern.

Für Hartwig Berger, Geschäftsführer von BAT in Österreich, ist die Trennung von tobaccoland die logische Konsequenz aus dem verstärkten Engagement mit eigenem Kundenservice in Österreich und angesichts der veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen: "Österreich ist herzlich, aber hart. Daher können wir uns gerade im Vertrieb keine Sentimentalitäten leisten. Wir haben uns vorgenommen, unseren Top-Marken jenen Stellenwert am österreichischen Tabakmarkt zu geben, den sie verdienen. Bei tobaccoland sind wir ein Hersteller unter vielen. Es ist daher, selbst bei bestem Willen von tobaccoland, unmöglich, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die unsere Marken verdienen."

BAT wird in Österreich nicht zuletzt aus wettbewerbsstrategischen Gründen nicht weiter mit tobaccoland zusammenarbeiten - handelt es sich doch um eine 100%ige Tochtergesellschaft des britischen Gallaher-Konzerns, der im Zuge der Privatisierung 2001 die Austria Tabak gekauft hat und somit Wettbewerber von BAT ist. Des weiteren wird BAT seine Marken Kim und HB in absehbarer Zeit auch nicht mehr bei Austria Tabak in Lizenz produzieren lassen. Die Produktionsmenge von HB und Kim bei AT betrug zuletzt rund 275 Millionen Stück pro Jahr, was weniger als 1% der insgesamt von AT hergestellten Cigarettenmenge pro Jahr ausmachen dürfte.

Weiters waren die einschneidenden gesetzlichen Veränderungen der letzten Wochen für den Wechsel des Vertriebspartners ausschlaggebend. Sowohl der Mindestpreis, als auch die Verschärfung des Monopolgesetzes hinsichtlich der Werbemöglichkeiten in den Trafiken bedeuten für Cigarettenhersteller und kleinere Großhändler erhebliche Einschränkungen.

Der neue BAT-Vertriebspartner Moosmayr mit Zentrale in Wels konnte durch höchste Qualität im Kundenservice überzeugen. Hartwig Berger, Geschäftsführer von BAT in Österreich, blickt der Zusammenarbeit mit dem oberösterreichischen "Angreifer" optimistisch entgegen: "Moosmayr ist ein österreichischer Parade-Familienbetrieb, der sich in den letzten Jahren eine beachtliche Marktposition erarbeitet hat - mit professionellstem Kundenservice und höchstem persönlichen und unternehmerischen Einsatz. Ich bin ganz sicher, dass wir gemeinsam bei den Trafikanten und damit auch bei unseren Rauchern einen nie da gewesenen Grad an Kundenzufriedenheit erreichen werden."

Geschäftsführer Gustav Moosmayr hat rund EUR 2,5 Mio. in den Ausbau seines Traditionsbetriebs investiert und zeigt sich über den Vertragsabschluss höchst erfreut: "Den Vertrieb in Österreich für den zweitgrößten Tabakkonzern der Welt übernehmen zu können, ist für unseren Familienbetrieb ein Riesenerfolg. Mit dem - zusätzlich zu unserem Stammhaus in Wels - gerade neu errichteten Logistikzentrum in Hofkirchen an der Trattnach, in dessen neuer Kommissions- und Förderanlage täglich bis zu 1.500 Aufträge bearbeitet und 3.000 Pakete abgefertigt werden können, stellen wir die reibungslose Belieferung mit BAT-Produkten aller rund 8.000 österreichischen Trafikanten von Beginn an sicher." Der oberösterreichische Familienbetrieb steigert seinen Umsatz durch die Zusammenarbeit mit BAT deutlich und geht davon aus, einen Marktanteil von 15% erreichen zu können. Auch personell wird Moosmayr aufstocken - zu den bestehenden 42 Mitarbeitern kommen 35 neue Arbeitsplätze hinzu.

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