Barroso: Mehr EU Mittel für Karibischen Raum

Wien (OTS) - Im Anschluss an den EU-Cariforum-Gipfel, der heute im Rahmen des 4. EU Lateinamerika Treffens in Wien stattfand, kündigte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso eine "substantielle Erhöhung" der EU Mittel für das 10. IDF Programm an. Weiters versprach er eine Erhöhung der direkten EU-Fördermittel für den karibischen Raum und einen erleichterten Zugang zu den bestehenden Fonds. Damit sollen vor allem Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der Region werden. Präsident Barroso wies in seiner Stellungnahme auch auf die historischen Verbindungen Europas mit dem karibischen Raum hin. Diese sollten, so Barroso, auch in Zukunft ausgebaut und vertieft werden. Die EU selbst hofft auf eine weitere Integration der Märkte zwischen diesen beiden Regionen. Ein weiterer Gesprächspunkt waren daher Fragen des Zucker- und Bananenanbaus, die einen wichtigen Teil der karibischen Wirtschaft darstellen.

Ralph E. Gonsalves, Ministerpräsident von Saint Vinzent und den Grenadinen, wies in seiner Stellungnahme auf die Bedeutung der EU für die karibische Wirtschaft hin. Die EU nannte er ein Vorbild für die künftige Entwicklung des Raumes, den er bei diesem Gipfel vertrat. Eine engere Kooperation mit Europa kündigte er für die Bekämpfung des Drogenhandels und im Kampf gegen Terrorismus an.

Eine Fortsetzung des Dialogs durch Konferenzen in St. Kitts und Nevis sowie Panama kündigte die finnische Präsidentin Tarja Kaarina Halonen an. Im Mittelpunkt dieser Gespräche werden die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen vor allem für Klein- und Mittelbetriebe, die Entwicklung des Energiesektors und der Bildungsaustausch stehen.

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