OMV-Verbund: Haubner will Allianz der Länder - kein Ausverkauf der österreichischen Wasserressourcen

Nachteile für Konsumenten vermeiden

Wien (OTS) - BZÖ-Oberösterreich Obfrau und Konsumentenschutzministerin Ursula Haubner äußert massive Bedenken gegenüber den Überlegungen, sowohl die Verfassungsbestimmung, wonach die Verbundgesellschaft mehrheitlich im Besitz der Öffentlichen Hand bleiben muss, als auch den entsprechenden, die Länder betreffenden Passus zu ändern. "Die Länder sind hier gefordert eine Allianz im Interesse des Bevölkerung zu bilden und gemeinsam unsere Wasserressourcen zu sichern", betont Haubner. Die Konsumentenschutzministerin unterstützt den Vorschlag Kärntens eine Sondersitzung der Landeshauptleute-Konferenz einzuberufen, um hier ein gemeinsames Vorgehen koordinieren zu können.

"Durch die geplante Fusion von OMV und Verbund dürfen keinerlei Nachteile für die Konsumentinnen und Konsumenten entstehen. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass die Wettbewerbshüter der europäischen Kommission hier ohne Bedingungen und Auflagen zustimmen werden. Nur Wettbewerb der Anbieter garantiert faire Preise, Monopole, sowohl des Staates, wie auch gerade von Privaten sind strikt abzulehnen. Das BZÖ Oberösterreich wird auch einem Ausverkauf unseres heimischen Wassers, einer der wichtigsten Ressourcen der Zukunft, nicht zustimmen", bekräftigt Haubner.

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