Wittmann zu Schweitzer-Entgleisung: "Entschuldigung das Mindeste"

"Wer die Menschen nicht mag, hat in der Politik nichts verloren"

Wien (SK) - "Staatssekretär Schweitzer verliert angesichts des bevorstehenden NR-Wahlkampfs schon jetzt die Nerven. Seine Publikumsbeschimpfung mag bühnenreif sein, akzeptabel gegenüber der österreichischen Bevölkerung ist sie ganz sicher nicht", erklärte SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann Samstag zu den im heutigen "Kurier" zitierten Verbalentgleisungen des Staatssekretärs am Donnerstag im Bundesrat. Wenn Schweitzer die Theorie aufstellt, die Fernsehzuseher seien schuld daran, dass Sportler dopen, und diese Zuseher als "Soletti fressende und Spritzer saufende Couch-Potatoes" beschimpft, sprenge das "jeden Rahmen des Erträglichen", so Wittmann. "Eine Entschuldigung bei den Österreicherinnen und Österreichern, im Idealfall im Fernsehen anlässlich einer Sportübertragung", hält der SPÖ-Sportsprecher "für das Mindeste, was Schweitzer tun sollte". ****

Das Thema Dopingprävention sei "zu ernst", um die Ursachen in abstrusen Ausreden zu suchen und pauschal das Publikum von Sportübertragungen zu beleidigen, so Wittmann. Generell gelte, "dass man in der Politik nichts verloren hat, wenn man die Menschen nicht mag", wie der Sportsprecher abschließend ausführte. (Schluss) ps/mp

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