Rauch-Kallat bei Charity-Event von "Wienerinnen gegen Brustkrebs": Frauen mit Brustkrebs brauchen volle Unterstützung - Früherkennung rettet Leben!

Wien (OTS) - "Alle sechs Minuten stirbt eine EU-Bürgerin an Brustkrebs. In Österreich ist das Brustkarzinom die häufigste Krebstodesursache bei Frauen und pro Jahr verlieren 1.600 von ihnen den Kampf gegen die Krankheit." Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat kämpft nicht nur auf fachlicher Ebene gegen Brustkrebs sondern besuchte, heute, Samstag, auch ein großes Charity-Event des Vereins "Flora - Wienerinnen gegen Brustkrebs".

"Die Diagnose Brustkrebs ist nicht nur für die betroffene Frau ein schwerer Schlag sondern betrifft das private Umfeld, Lebenspartner, Kinder, Verwandte und Freunde. Für viele Frauen ist das das Ende von Beziehungen - sie bleiben mit ihrer Krankheit allein zurück und stehen nicht selten vor großen finanziellen Problemen", sagte Rauch-Kallat. "Hier setzt der Verein Flora an und unterstützt Frauen in finanziellen Engpässen, kümmert sich vorübergehend um die Miete, eine Kinderbetreuung oder eine notwendige Kur."

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, sei die regelmäßige Vorsorge die effektivste Methode zur Erkennung von Brustkrebs in einem frühen Tumorstadium mit guten Heilungschancen. Die Bundesgesundheitskommission setzte deshalb bereits in den Beschlüssen vom Dezember 2005 wichtige Impulse, um die Betreuungsqualität von Gefährdeten zu erhöhen. Für die Jahre 2006 bis 2008 werden insgesamt fast 4,4 Millionen Euro für Präventionsprogramme (Mamma-Screening und molekulargenetische Analyse) zur Verfügung stehen. "Die Einführung der Vorsorgeuntersuchung NEU war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Pro Jahr können so 600.000 Mammographieuntersuchungen in Österreich durchgeführt werden. Nun gilt es, eine qualitätsgesicherte und flächendeckende Verfügbarkeit von Mammographie-Screening-Programmen sicherzustellen und die Zahl der Untersuchungen weiter auszubauen. Dazu werden derzeit in fünf Modellregionen Pilotprojekte implementiert, wobei für jede Modellregion pro Jahr zwischen 80.000 und 120.000 Euro zur Verfügung stehen", so Rauch-Kallat. "Mein Ziel ist es, möglichst vielen Frauen das Leid eines zu spät erkannten Brustkarzinoms zu ersparen."

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