Boden: Nördliches Niederösterreich braucht mehr Arbeitsmarktprojekte

Arbeitnehmerförderung im Bezirk Waidhofen vom Land unterstützt

St. Pölten, (SPI) - Im nördlichen Niederösterreich sind Arbeitsmarktprojekte besonders notwendig. Während niederösterreichweit die Arbeitslosigkeit um 4,1 % zurückging, ist im Wald- und Weinviertel die Zahl der Jobsuchenden zum Teil dramatisch gestiegen. "In Gmünd plus 2,2 %, in Hollabrunn plus 7,2 %, in Horn plus 6,7 %, in Krems plus 3,4 %, in Mistelbach plus 2,8 % und in Zwettl plus 19 % - so stellt sich die Entwicklung der Arbeitsmarktdaten im nördlichen Niederösterreich im April dar. Nicht nur, dass die Jubelmeldungen der Regierung über eine Trendwende am Arbeitsmarkt mittlerweile sogar von der EU bloßgestellt werden, es ist auch den 92 Frauen und 88 Männern, die allein in Zwettl und Horn im letzten Monat zusätzlich arbeitslos wurden, damit nicht geholfen", so der Waldviertler SPNÖ-Mandatar, BR Karl Boden.****

Im Bezirk Waidhofen wird nun vom Land ein weiteres Beschäftigungsprojekt gefördert. Für den Verein Eibe wurden insgesamt bis zu 48.000 Euro an Zuschuss bewilligt. "In Waidhofen selbst hat es im letzten Monat einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit gegeben. Für die Region ist aber jedes Projekt, das in diesem Zusammenhang verwirklicht werden kann wichtig und notwendig", so Boden weiter. Der Verein Eibe hat das Ziel der Reintegration von schwer vermittelbaren Personen in den regulären Arbeitsmarkt. Im Projekt Modätex werden die Teilnehmerinnen in den Bereichen Änderungsschneiderei, Näherei, Lohnkonfektion und Verkauf geschult. "Durch die Qualifizierung und die im Projekt gewonnene Erfahrung haben die TeilnehmerInnen von Beschäftigungsprojekten gute Chancen am Arbeitsmarkt. Für sie ist die Teilnahme in zweifacher Hinsicht wichtig. Arbeitslosigkeit stellt ja nicht nur ein massives finanzielles Problem dar, sondern vor allem auch eine emotionale Belastung", so Boden abschließend.
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