Positives Echo von Vorarlbergs Maturanten

LR Stemer: Arbeit der Schulen und gute Bildungsberatung finden Zustimmung

Bregenz (VLK) - Hohe Zufriedenheit mit den Schulen, positive Einschätzung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg und geteilte Meinungen zur Arbeitsmarktlage. Das sind im wesentlichen die Ergebnisse der im Auftrag von Landesschulrat und Industriellenvereinigung durchgeführten Maturantenbefragung 2006, die heute, Donnerstag, in Bregenz von Landesrat Siegi Stemer und IV-Präsident Fritz Zumtobel präsentiert wurden.

Mehr als 80 Prozent der per Online-Fragebogen kontaktierten Maturantinnen und Maturanten sind mit ihrer Schule zufrieden und würden ihren Schultyp wieder wählen. "Diese Zufriedenheit kann unter anderem auf die gute Arbeit in den Schulen und die Bemühungen in der Schüler- und Bildungsberatung im Vorfeld von Schulwahlentscheidungen zurückgeführt werden", so LR Stemer.

Großes Interesse zeigen die Befragten an Informationen über Ausbildungswege. Hier gilt es laut Stemer insbesondere die künftige Pädagogische Hochschule bekannter zu machen, da die Befragungsergebnisse noch einen auffallend geringen Informationsstand bei den Maturantinnen und Maturanten belegen.

33 Prozent der befragten Maturantinnen und Maturanten streben ein Hochschul- bzw. Universitätsstudium an, sechs Prozent wollen auf die Fachhochschule. 17 Prozent der Befragten haben sich für den Berufseinstieg entschieden. Drei Monate vor der Matura sind 19 Prozent der Schülerinnen und Schüler noch unentschieden, was sie tun werden.

Ein insgesamt gutes Zeugnis erhält die Vorarlberger Wirtschaft. 85 Prozent halten Vorarlberg für einen guten oder sogar sehr guten Wirtschaftsstandort. Sehr unterschiedlich fällt die Bewertung der aktuellen Arbeitsmarktsituation aus. Während 58 Prozent der HTL-Maturantinnen und -Maturanten die Lage positiv einschätzen, sind an den HAK 57 Prozent der Meinung, dass die gegenwärtige Situation ungünstig ist.

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