Tancsits zu Tumpel: Man kann Zahlen nicht drehen, wie man will

91 Prozent wollen Teilzeit-Arbeitsplatz und nicht Vollzeit arbeiten

Wien, 11. Mai 2006 (ÖVP-PK) - Präsident Tumpel könne Zahlen nicht so drehen, wie er will, nur damit seine Interpretationsweisen richtiger werden, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits auf die Aussagen des AK-Präsidenten Tumpel. "Insgesamt arbeiten 91 Prozent aus anderen Gründen Teilzeit, als aus jenen, dass sie keinen Vollzeit-Arbeitsplatz finden können, wie Daten des Mikronzensus der Statistik Austria belegen", so Tancsits. ****

Nur neun Prozent finden keinen Vollzeit-Arbeitsplatz und arbeiten deswegen Teilzeit. Alle anderen wählen einen Teilzeitjob weil sie Kinder oder andere Pflegebedürftige betreuen (43 Prozent), aus persönlichen oder familiären Gründen (19 Prozent), wegen einer Ausbildung (fünf Prozent), wegen Krankheit (zwei Prozent) oder weil sie einfach keine Vollzeitbeschäftigung wollen (15 Prozent) bzw. aus anderen Gründen (sieben Prozent). Beim Arbeitsmarktservice werden immer vier bis fünf Mal zu viele Teilzeitstellen nachgefragt, als vermittelt werden können. "Die Rechnung von AK-Präsident Tumpel ist eindeutig falsch. Die Zahlenverdrehungen von Tumpel machen sie nicht richtiger. Aber dass Tumpel mit Zahlen nicht umgehen kann, hat er ja schon als BAWAG-Aufsichtsratspräsident bewiesen", so Tancsits abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.: (01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0003