BZÖ-Mainoni: ÖGB soll sich von Hotels und Meinungsforschungsinstitut trennen

Neustart der Gewerkschaft nur mit ehrlicher Politik für Arbeitnehmer möglich

Wien (OTS) - "Wenn der ÖGB wie angekündigt einen wirklichen Neustart beabsichtigt und nicht nur ein großes Medienschauspiel inszeniert, sind nun endlich Taten gefragt. Denn wofür braucht eine Gewerkschaft eine Bank, Hotels und Ferienhäuser sowie ein Meinungsforschungsinstitut?", fragt sich heute der Salzburger Bündnisobmann und BZÖ-Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni.

Mainoni fordert den ÖGB auf, sich von den zahlreichen Hotels im Gewerkschaftsbesitz und anderen "höchst fragwürdigen Beteiligungen" zu trennen und sich endlich seiner wirklichen Aufgabe zu widmen. "Der ÖGB hat seine Finger - wie aktuelle Enthüllungen zeigen - wirklich überall drinnen." Sämtliche Immobilien des ÖGB-Imperiums (darunter mehrere Hotels und Ferienanlagen in ganz Österreich) haben einen Gesamtwert von ca. 120 Millionen Euro. "Die GPA ist etwa an dem Einkaufscenter im Wiener Gasometer beteiligt. Oder die Gewerkschaft der Eisenbahner hat beste Gründe an einen Yachtklub weitervermietet", so der BZÖ-Staatssekretär.

"Das Privilegienrittertum kennt im ÖGB wirklich keine Grenzen. Wenn eine starke Interessenvertretung gefragt ist, gehen die roten Gewerkschaftsbosse aber lieber auf Tauchstation", sagt Mainoni und fordert die Gewerkschaftsspitze auf, endlich ehrliche Politik für die Arbeitnehmer zu betreiben. (Schluss)

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