Glawischnig: Bedenken gegen OMV-Verbund-Deal werden größer

Kritik der Grünen: Verbund will fossile Energieträger forcieren. SPÖ-Position zu erneuerbaren Energien scheinheilig

Wien (OTS) - "Die gestrige Verbund-Ankündigung, sich nach einem OMV-Verbund-Deal verstärkt auf das Gasgeschäft zu konzentrieren, ist das Gegenteil von dem, was es aus Sicht einer Energiewende braucht", so die stv. Bundes- und Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. "Der Verbund als Wasserkraftkonzern sollte den erneuerbaren Energieweg ausbauen und dafür Partner suchen. Sich voll auf die Gaszukunft zu konzentrieren, heißt die Sackgasse der fossilen Energieträger weiterzugehen. Die Bedenken gegen das Schlucken des Verbunds durch die OMV werden größer", so Glawischnig.

"Scheinheilig" ist für Glawischnig die SPÖ-Position, die ein "Zeichen in Richtung erneuerbare Energie" als Voraussetzung für eine SPÖ-Zustimmung bezeichnet. "In Wirklichkeit arbeitet die SPÖ kräftig an der Zerstörung der Lebensgrundlage für erneuerbare Energien in Österreich, also dem Gegenteil dessen, was sie vorgibt zu tun", kritisiert Glawischnig.

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