Herausforderungen für eine partizipative Demokratie in einem erweiterten Europa

Konferenz im Rahmen der EU-Präsidentschaft vom 15.-16. Mai 2006 im Adolf-Czettel-Bildungszentrum in Wien

Wien (PWK309) - Im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft organisieren der österreichische Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen und der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) am 15.-16 Mai 2006 die Konferenz "Herausforderungen für eine partizipative Demokratie in einem erweiterten Europa".

Drei Diskussionsrunden werden folgende Themen erörtern:
- Verschiedene Formen der Einbindung der organisierten Zivilgesellschaft in der Politikformulierung, insbesondere auf nationaler Ebene;
- Einbindung der organisierten Zivilgesellschaft: zum Zivilen Dialog und seiner Rolle bei der Erneuerung des europäischen Projekts;
- Einbindung der Sozialpartner: zum Sozialen und zum makroökonomischen Dialog auf europäischer Ebene sowie zur Entwicklung der Arbeitsbeziehungen.

Vorträge von Prof. van Waarden, Universität Utrecht, Prof. Aiginger, Institut für Wirtschaftsforschung, Wien, sowie Prof. Traxler, Universität Wien, beschäftigen sich mit der Rolle der Sozialpartner und der anderen repräsentativen Verbände der Zivilgesellschaft, dem Beitrag der Verbände zur Reform des Europäischen Wirtschaftsmodells, sowie der Rolle der repräsentativen Verbände im europäischen Sozialmodell.

Anne-Marie Sigmund, Präsidentin des EWSA, wird in ihrer Eröffnungsrede insbesondere den positiven Beitrag hervorheben, den stärkere partizipative Elemente für die Erneuerung des europäischen Projekts leisten können. Herbert Tumpel, Präsident der österreichischen Bundesarbeitskammer, Rudolf Schwarzböck, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich sowie Rudolf Hundstorfer, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes werden ebenfalls an der Konferenz teilnehmen.

Die Konferenz wird abgeschlossen durch einen Vortrag von Alfred Finz, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, der die Sicht der Österreichischen Ratspräsidentschaft erläutert, sowie von Thomas Delapina, Generalsekretär des österreichischen Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen.

Veranstaltungsort: AK-Wien, Adolf-Czettel-Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18
1040 Wien.

Für Informationen vor Ort kontaktieren Sie bitte:
- Veronica Tomei (veronica.tomei@eesc.europa.eu, Tel.: +32 (0)475 55 55 28
- Christian Spitaler (christian.spitaler@akwien.at) Tel.: +43-1-501 65-2152
- Franz Fischill (franz.fischill@oegb.or.at) Tel.: +43-1-53444 510
- Markus Nepf (markus.nepf@wko.at, Tel.: +43 (0)5 90 900 4599)

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) gewährleistet die Vertretung der verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Bereiche der organisierten Zivilgesellschaft. Er ist eine beratende Versammlung und wurde 1957 durch den Vertrag von Rom errichtet. Die beratende Funktion des EWSA ermöglicht es seinen Mitgliedern und damit auch den Organisationen, die diese vertreten, am Beschlussfassungsprozess der Gemeinschaft teilzuhaben. Dem Ausschuss gehören 317 Mitglieder an, die vom Rat ernannt werden. (Ne)

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