SP-Klicka ad GA-Pilz: Hervorragende Leistungen des AKH nicht schlecht reden!

Abteilung für Knochenmarktransplantation wird so rasch wie möglich in neue Räumlichkeiten übersiedeln

Wien (SPW-K) - "Wien lässt sich den international guten Ruf des
AKH nicht schlecht reden. Gemeinderätin Pilz stellt die Situation im Zusammenhang mit einem baulichen Zustand so dar, als ob es keine medizinische gute Versorgung gäbe. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Das AKH ist auch im Bereich der Knochenmarktransplantation mit Prof. Zielinski an der Spitze im internationalen Bereich führend. Die im AKH vollbrachten großartigen medizinischen Leistungen werden auch dadurch bestätigt, dass kürzlich der rumänische Staatspräsident extra nach Wien zur Behandlung gekommen ist", stellte Donnerstag die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Wiener Gemeinderates, Marianne Klicka, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen der grünen Politikerin fest.

Zudem erinnerte Klicka daran, dass das AKH - wie ja bekannt sei -baulich noch nicht fertig gestellt sei. Klicka: "Das Finanzierungsübereinkommen mit dem Bund ist erst vor wenigen Monaten abgeschlossen worden, wodurch ein Zeitplan zur Fertigstellung des AKH und den damit verbundenen behördlichen Bewilligungsverfahren überhaupt erst möglich wurde. Bezüglich der angesprochen Betriebsbewilligungen gibt es daher auch laufend Sitzungen zwischen dem AKH und der zuständigen Magistratsabteilung MA 15, weil der Stand der medizinischen Wissenschaft sich laufend verändert. Das macht immer wieder neue Adaptierungen der erteilten Bewilligungen notwendig. Auch aufgrund einer sich weiter entwickelnden Technik erfolgen immer wieder Nachjustierungen und technische Realisierungen", betonte die Gemeinderätin.

"Gerade das AKH ist", so Klicka weiter, "infolge seiner Doppelfunktion als Einrichtung für die Patientenversorgung sowie die Forschung und Lehre und seiner Dimension (30.000 Räume, 600 Labors für Forschung, 200 Röntgenanlagen, größte Apotheke Österreichs etc.) nicht mit anderen Krankenanstalten zu vergleichen. Es
wäre daher überlegenswert, auf Bundesebene eine geeignete gesetzliche Grundlage zu schaffen, die auf diese komplexe Situation Rücksicht nimmt".

Es sei bekannt, so Klicka weiter, dass die Räumlichkeiten der Knochenmarktransplantation in schlechtem baulichen Zustand seien -eine Situation, die schon öfters Gegenstand medialer Berichterstattung gewesen wäre. Klicka: "Wegen des schlechten baulichen Zustands ist diese Abteilung eine der ersten, die übersiedeln wird. Von zentraler Bedeutung ist aber, dass permanent Hygieneuntersuchungen durchgeführt werden, es bisher keine einzige Beanstandung gab und dass der Patientenbetrieb nie gefährdet war. Die notwendigen Reparaturen an der alten Bausubstanz wurden durchgeführt. Gerade dieser Tage wurde die Übersiedlung fixiert und sollte in spätestens 2 bis 3 Jahren abgeschlossen sein. Ebenso übersiedeln wird die Dialyse bis zum Jahre 2009", erläuterte die Mandatarin den Zeithorizont. Abschließend informierte Klicka, dass in die Ferigstellung des AKH in den kommenden Jahren insgesamt 71,6 Millionen Euro investiert werden. (Schluss)

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