BZÖ-Familienprogramm: Investition in Familien ist Gewinn für die Zukunft

Wahlfreiheit der Eltern und Interessen der Kinder im Mittelpunkt

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten heute BZÖ-Sozialministerin Ursula Haubner, BZÖ-Justizministerin Mag. Karin Gastinger und BZÖ-Familiensprecherin DI Elke Achleitner das BZÖ Familienprogramm. Familie schafft Sicherheit für jüngere und ältere Menschen. Seit 2000 haben wir die Vision der familienfreundlichen Gesellschaft und setzen diese auch um. Beispiele dafür sind u.a. das Kinderbetreuungsgeld, die steuerliche Entlastung, die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension und die gemeinsame Obsorge.

Zentrale Forderungen des BZÖ-Programmes sind beispielsweise ein steuerlicher Familienfreibetrag für Unternehmen, die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten, die Förderung flexibler Kinderbetreuung sowie die verstärkte Einbeziehung der Väter. Deshalb soll zukünftig in den ersten drei Monaten nach der Geburt ein freiwilliger "Vatermonat" und damit ein Parallelbezug des Kindergeldes möglich sein. "Das BZÖ-Familienprogramm bringt eine Verbesserung für Eltern, Alleinerzieherinnen und Patchworkfamilien, um eine noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Wir müssen uns den Herausforderungen stellen, aber nicht auf den Schultern der Frauen", erklärte Achleitner.

Haubner betonte, dass es oberstes Ziel sei, die Wahlfreiheit weiter auszubauen. Beim Kindergeld müsse man mittel- und langfristig weiterdenken. "Von der Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld würden über 40.000 Mütter und Väter zusätzlich profitieren", erklärte die BZÖ-Sozialministerin. Haubner forderte weiters die bundesweite Einführung des Kärntner Modells Müttergeld sowie des Pflegeschecks. Kärnten ist hier ein Vorreiter um den falschen sozialistischen Weg der letzten 30 Jahre zu korrigieren.

Gastinger nannte das Modellprojekt Kinderbeistand und die gemeinsame Obsorge als bisherige BZÖ-Erfolge aus ihrem Bereich als Justizministerin. Der österreichische Weg, hier gemeinsam für die Kinder Verantwortung zu übernehmen, sei der Richtige. Beim Patchwork-Paket hofft die BZÖ-Justizministerin noch in dieser Legislaturperiode ein Etappenziel zu erreichen. Sie forderte die Möglichkeit eines Pflegeurlaubes auch für Stief- bzw. Patchworkväter. "Ein Kind kann sich die Lebensform, in der es aufwächst, nicht aussuchen. Die Rechte der Kinder müssen daher gestärkt werden". Weiters müssten beim Unterhaltsrecht Lücken geschlossen werden und Gewalt in der Familie in jeder Form hart bestraft werden.

"Eine Investition in die Familien ist ein Gewinn für die Zukunft. Das BZÖ wird in der Familienpolitik weiter Verantwortung übernehmen, denn wir geben den Menschen Sicherheit, Kontinuität und Vertrauen .Es ist für die Familien in Österreich wichtig, dass das BZÖ als Regierungspartei weiter die Verantwortung trägt", so die BZÖ-Politiker abschließend. (Schluss)

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