e-card in Österreich: Gesundheitskarte und Bürgerkarte für eine moderne Verwaltung

Wien (OTS) - Die Pressestelle des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger erlaubt sich, die Vertreter/innen der Medien zu einem Pressetermin einzuladen

"e-card als Bürgerkarte im Silicon Valley Wien"
Mittwoch, 17. Mai 2006, 17.00 - 18.00 Uhr

Teilnehmer:

  • DI Wolfgang Gruber (Generaldirektor HP Österreich)
  • Dr. Kari Kapsch (Vorstandvorsitzender Kapsch BusinessCom AG)
  • DI Volker Schörghofer (Gen.-Dir. Stv. des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger)
  • Mag. Herbert Schweiger (Geschäftsführer Microsoft Österreich)

EURO PLAZA, Wagenseilgasse 5, 1120 Wien
Konferenzzentrum

Seit Ende 2005 gehört in Österreich der Krankenkassenscheck auf Papier der Vergangenheit an. Die neue Gesundheitskarte, die e-card ist da und bringt Vorteile für Patienten, Ärzte, Arbeitgeber und die Sozialversicherung selbst. Für den Patienten ist die e-card mehr als nur ein Ersatz für den Krankenschein - sie ist der Schlüssel zum Gesundheitssystem und als Bürgerkarte auch der Schlüssel zu eGovernment.

e-card in Österreich: Gesundheitskarte und Bürgerkarte für eine moderne Verwaltung

Seit Ende 2005 gehört in Österreich der Krankenkassenscheck auf Papier der Vergangenheit an. Die neue Gesundheitskarte, die e-card ist da und bringt Vorteile für Patienten, Ärzte, Arbeitgeber und die Sozialversicherung selbst. Für den Patienten ist die e-card mehr als nur ein Ersatz für den Krankenschein - sie ist der Schlüssel zum Gesundheitssystem und als Bürgerkarte auch der Schlüssel zu eGovernment.

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Alle Versicherungsträger sind im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger zusammengefasst. Diesem Dachverband obliegt die Wahrnehmung der allgemeinen Interessen der Sozialversicherung und die Vertretung der Sozialversicherungsträger in gemeinsamen Angelegenheiten (z. B. Abschluss von Verträgen mit Ärzten, Spitälern u. dgl.). Er repräsentiert darüber hinaus das österreichische System der sozialen Sicherheit gegenüber gleichartigen Einrichtungen im Ausland und fungiert im zwischenstaatlichen Bereich der Sozialversicherung als Verbindungsstelle für die Kranken-, Unfall-und Pensionsversicherung.

Mit der 52. ASVG-Novelle wurden die Agenden des Hauptverbandes durch mehr trägerübergreifende Kompetenzen ausgeweitet und seine Rolle als "Strategie-Holding" gestärkt. Das gegliederte System der österreichischen Sozialversicherung hat den Vorteil der versichertennahen Betreuung. Die Nachteile dieser Organisationsform werden durch Zusammenarbeitsverpflichtungen und Koordination ausgeglichen.

Projektbeschreibung

Die Bürgerkartenfunktion auf der e-card ist Teil der eGovernment Strategie Österreichs und wird zur Modernisierung der Verwaltung beitragen. Die e-card enthält "schlafende" Signaturfunktionen gemäß Signaturgesetz und Verwaltungssignaturverordnung und enthält 3 Signaturapplikationen:

  • Verwaltungssignatur (für eGovernment Anwendungen)
  • Gewöhnliche Signaturen (für Standardanwendungen)
  • Sozialversicherungssignaturen

Die e-card ist für den Einsatz als Bürgerkarte vorbereitet. Österreich ist damit das erste Land der Welt, das flächendeckend Bürgerkarten ausgibt. Jeder Bürger kann seine e-card zum persönlichen Ausweis machen und die Dienste des eGovernment in Anspruch nehmen. Amtswege können dann mit der e-card rund um die Uhr und bequem von zu Hause aus elektronisch erledigt werden.

Die Freischaltung der Bürgerkartenfunktion auf der e-card erfolgt einfach: entweder durch Registrierung bei einer der Registrierungsstellen der Sozialversicherung oder über das Web-Portal www.sozialversicherung.at. Durch die Registrierung erhält der Karteninhaber die gesicherten Daten für seine Bürgerkarte. Diese Daten werden auf der e-card gespeichert (Zertifikat und Personenbindung). Die elektronische Signatur (das Zertifikat) kann durch den Bürger selbst freigeschalten werden. Den Aktivierungscode erhält man von der Registrierungsstelle oder per eingeschriebenen RSa-Brief. Zertifizierungsdiensteanbieter (ZDA) ist der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Er stellt die Zertifikate für die Verwaltungssignatur aus und bringt die Personenbindung auf.

Um die e-card als Bürgerkarte am PC einsetzen zu können, benötigt man ein handelsübliches Kartenlesegerät und eine spezielle Software zur Erstellung der elektronischen Unterschrift. Diese Software, auch Bürgerkartenumgebung genannt, ist das Bindeglied zwischen der Bürgerkarte und den Anwendungen im Internet und wird von der Republik Österreich kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Bürgerkartenfunktion ist Teil der gesetzlichen Aufgaben des e-card Systems und ist für den Karteninhaber mit keinerlei Kosten verbunden.

Die österreichische Sozialversicherung bietet auf ihrer Website www.sozialversicherung.at bereits e-Services wie Auskünfte über Versicherungsdaten (Versicherungsdatenauszug, Versicherungsstatus) an. Weitere Anwendungen im eGovernment-Bereich sind z.B. FinanzOnline, Anträge für Kindergeld und Studienbeihilfe, Strafregisterauszug, Meldebestätigung, etc. Eine Auflistung der Anwendungen findet sich im Internet unter www.buergerkarte.at

Informationen rund um die e-card stehen auch im Internet zur Verfügung:

www.chipkarte.at
www.sozialversicherung.at

Rückfragen & Kontakt:

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Dieter Holzweber, Pressesprecher
Tel.: +43 1 711 32 1120
dieter.holzweber@hvb.sozvers.at

SV-Chipkarten Betriebs und Errichtungsges.m.b.H.
Dagmar Riedl, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 1 714 36 75 4141
dagmar.riedl@chipkarte.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHS0001