Kurt Scheuch: Front gegen Energieriesen wird größer

Hoffentlich kann sich SPÖ-Vorsitzende Schaunig in Wien endlich ein einziges Mal durchsetzen

Klagenfurt (OTS) - "Nachdem gestern der Wirtschaftssprecher der
SPÖ Matznetter noch großmutig verkündete, dass er kein Problem in der Fusion zwischen OMV und Verbund sehe und nur der Landeshauptmann von Kärnten auf den damit erfolgenden Ausverkauf der Kärntner Wasserrechte hinwies, gibt es erfreulicher Weise heute einen fliegenden Wechsel der Kärntner SPÖ-Vorsitzenden Gabriele Schaunig-Kandut auf die Seite des Landeshauptmannes", sagte heute, Donnerstag, der freiheitliche BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch am Rande der Sitzung des Kärntner Landtages.

Nach dem Motto "Am Abend wird der Faule fleißig" stelle sich nun auch Frau Schaunig gegen die Fusion von Verbund und OMV aus Gründen der Wassersicherung. Zwar beschränke sich die Sorge von Frau Schaunig auf das Trinkwasser, welches im Übrigen sowieso schon in der Kärntner Landesverfassung, Art. 7a, verankert ist, und berücksichtige in keinem Wort weitere Wasserrechte, wie z. B. Stromerzeugungsrechte usw., die bei der geplanten Fusion des Verbundes vor allem gefährdet sind.

"Zu hoffen bleibt, dass die Kärntner SPÖ-Vorsitzende ein einziges Mal standhaft bleibt, ihre Linie hier hält und dann nicht auf Grund eines Anrufes von Herrn Gusenbauer wieder umfällt", betonte Scheuch. Es gebe nämlich klare Interessen des Wiener Zentralraumes und der SPÖ-Granden, das Kärntner Wasser am Altar des Raubtierkapitalismus zu opfern. "Die Freiheitlichen in Kärnten/BZÖ, an der Spitze der Landeshauptmann, werden in jedem Fall aktiven Widerstand gegen diese Vorgangsweise leisten und somit die Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner wahren", erklärte Scheuch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272
alexandra.grimschitz@ktn-landtag.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002