Klement: Nationalslowenische Lehrer und Direktoren in Schranken weisen

Wien (OTS) - "Slowenische Lehrer und Direktoren in Südkärnten versuchen mit allen Mitteln, Eltern zu überreden, ihre Kinder zum slowenischen Unterricht einzuschreiben", berichtete heute der geschäftsführende Obmann der FPÖ Kärnten Karlheinz Klement.

"Auch der Schulleiter der Volksschule St.Michael bei Bleiburg hat bei mehreren Haushalten angerufen, um die Eltern mit Scheinargumenten wie ‚es gehe um Vorteile durch Mehrsprachigkeit’ usw. zu überzeugen", führte Klement weiter aus. In Wahrheit stecke dahinter der eindeutige politische Wille, den Südkärntner Raum auch über das Schulwesen zu slowenisieren. Anmeldungen zum slowenischen Unterricht bewirken:

a.) daß die angemeldeten Kinder zur slowenischen Volksgruppe gezählt werden;
b.) daß diese Anmeldungen wiederum als Druckmittel gegenüber Land und Bund verwendet werden, mehr Leistungen an die slowenische Volksgruppe auszuzahlen;
c.) daß entsprechend dem Minderheitengesetz auch in solchen Schulen zweisprachig unterrichtet werden muß, in welchen es überhaupt noch nie zweisprachigen Unterricht gegeben hat (z.B. Wabelsdorf und Grafenstein). Das stellt natürlich eine grobe Benachteiligung aller Kinder dar, die ausschließlich in deutscher Sprache unterrichtet werden wollen;
d.) daß die zusätzlich anzustellenden Lehrer (die natürlich aus der privilegierten Minderheit kommen) eine große Mehrbelastung für den Kärntner Steuerzahler verursachen.

Das Minderheitenschulwesen in der jetzigen Form sei äußerst undemokratisch und kostenintensiv und behindere eine gute Ausbildung der betroffenen Kinder. "Die Südkärntner Schulen müssen daher aus der Umklammerung der nationalslowenischen Lehrer und Direktoren befreit werden", forderte Klement. Wenn es Haider mit seiner Politik für Kärnten ernst meine, hätte er gerade beim Schulwesen eine dankbare Aufgabe vor sich.

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