SPÖ-Kärnten stellt sich klar gegen Fusion von Verbund und OMV

Sozialdemokratischer Landtagsklub wird entsprechende Initiativen im Landesparlament gegen mögliche Auswirkungen der Fusion setzten

Klagenfurt (SP-KTN) - Klar gegen die Fusion von Verbund und OMV stellt sich die Kärntner SPÖ. In einer Sitzung des Landtagsklubs wurden am Donnerstag - im Vorfeld der Sitzung des Kärntner Landtages - entsprechende Maßnahmen der SPÖ beschlossen. "Wir stellen uns entschieden gegen die Fusion von Verbund und OMV und gegen die möglichen Auswirkungen daraus auf die Kärntnerinnen und Kärntner", stellt SPÖ-Vorsitzende, LHStv. Gaby Schaunig, fest. Die SPÖ-Kärnten habe bereits in den letzten Jahren einen engagierten Kampf für die Sicherung des Kärntner Wassers geführt und werde an diesem auch weiter festhalten.

Die Kärntner SPÖ-Chefin verweist auf die Forderung und das Engagement der SPÖ hinsichtlich einer Kärntner Wasserstiftung. Die momentane Sorge Haiders in Bezug auf das Kärntner Trinkwasser bezeichnet Schaunig als "scheinheilig und doppelbödig". Haider und seine Parteikollegen hätten schon mehrfach die Möglichkeit gehabt, die SPÖ in ihrem Engagement zur Sicherung des Kärntner Wassers zu unterstützen. "Wir werden heute angesichts der aktuellen Situation neuerlich einen Dringlichkeitsantrag zur Sicherung des Kärntner Wassers durch eine Kärntner Wasserstiftung einbringen", kündigt Schaunig an und kann sich auch entsprechende Maßnahmen in der nächsten Sitzung der Kärntner Landesregierung vorstellen.

Schaunig verweist auch auf die entsprechende Chronologie des SPÖ-Engagements: Im Feber 2003 warnt LR Reinhart Rohr erstmals vor dem schleichenden Ausverkauf der Wasserversorgung und richtet an seine Regierungskollegen die Forderung nach einer Wasserstiftung (Anmerkung: siehe APA und Medienberichte). In den Folgemonaten fordert die SPÖ, die Trinkwasserversorgung über die Wasserstiftung zu sichern. LH Haider und seine BZÖ-Kollegen lehnen im Juli 2003 in der Landesregierung die Wasserstiftung ab, da sie einen Schutz der heimischen Quellen als "nicht herbeizuführen" sehen. Im November 2003 fordert die SPÖ, den Schutz des Wassers in der Verfassung zu verankern.

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