VP-Wolf: Verbauung der Steinhof-Gründe ist ein Akt der Barbarei

Der SP-Stadtregierung fehlt jedes Verständnis für Architektur

Wien (VP-Klub) - "Wien rühmt sich bei jeder Gelegenheit seines Images als Kulturstadt und dann sprechen sich führende SP-Politiker für die Zerstörung des Gesamtkunstwerkes Otto-Wagner-Spital aus", empört sich der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf. Als Rieder, damals noch Gesundheitsstadtrat, im Jahr 2000 wortreich den Umbau des Spitalskomplexes ankündigte, strich er besonders dessen Bedeutung als "Kulturgut" hervor.

Wolf diagnostiziert bei den zuständigen PolitikerInnen eklatanten Mangel an historischem Bewusstsein und architektonischem Verständnis:
"Otto Wagner entwarf die Bauten in der bewussten Absicht, ein therapeutisches Konzept baulich umzusetzen. Das ausgewogene Zusammenspiel von Architektur und Kunst folgt einem Plan, der speziell auf die Nutzung als Krankenhaus ausgerichtet war." Der VP-Kultursprecher unterstützt die Proteste des Bundesdenkmalamtes, das sich gegen eine Zergliederung des Areals zu Wehr setzt. Verwundert zeigt er sich auch über das anhaltende Schweigen des Kulturstadtrates zur Causa. "Denkmalschutz entweder ganz oder gar nicht. Die Stadtverwaltung soll sich entscheiden, ob Kultur in Wien einen Stellenwert hat oder nicht", schließt Wolf.

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